Kategorie: Vereine
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Ausfall
Der Mittelalterverein „Ausfall“ aus Hall in Tirol lebt das späte Mittelalter (Fokus: spätes 14. Jahrhundert) mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail. Hier treffen sich Menschen, die Geschichte nicht nur lesen, sondern gemeinsam erleben wollen: beim Nachstellen mittelalterlicher Alltagsszenen, beim gemeinsamen Handwerken, Tanzen oder beim Training mit Armbrust, Bogen und Schwert. Alles orientiert sich an echten Quellen – ohne Fantasy, aber mit umso mehr Begeisterung. Wer neugierig ist und Lust hat, in eine authentische Mittelalterwelt einzutauchen, ist bei „Ausfall“ herzlich willkommen.Mit unserer Tätigkeit, insbesondere auf Veranstaltungen, möchten wir Geschichte lebendig und erlebbar für jeden Besucher machen. Wir zeigen alte Handwerkstechniken und mittelalterliche Sachkultur, präsentieren unser Repertoire an historischen Tänzen und laden zu Mitmach-Tanzworkshops ein. -
Custos In Via
Gelobt sei Jesus Christus! Wir sind ein historischer Geschichtsverein, welcher den Templerorden aus dem Hoch- und Spätmittelalter authentisch darstellt. Sowohl unsere Ordensritter als auch unsere dienenden Brüder portraitieren den umfangreichen Ordensalltag. Vom religiösen Stundengebet im Mittelalter durch den Kaplan und dem Offizianten, dem täglichen Handwerk wie Kettenhemd flechten, Holzbearbeitung oder schmieden durch Handwerksbrüder, der Verwaltung und Materialbeschaffung eines Ordenshauses durch Komtur und Schatzmeister und das militärische Führen am Schlachtfeld durch einen Marschall oder Bannerherrn. Auch unsere Mädge welche sich uns auf unserem Pilgerweg angeschlossen haben, erfüllen die wichtige Aufgabe von Versorgung und textilem Handwerk. Während wir uns bemühen, dabei nach den Regeln des Ordens und der Ehre die ihm gebührt zu leben, kommt natürlich der Spaß und die Freude am Mittelalter und dem Lagern keineswegs zu kurz! Wir begrüßen gerne neue Mitglieder im Ordenshaus, welche die Faszination rund um das Leben im Mittelalter, die Templer und die Kreuzzüge mit uns teilen möchten!
https://www.facebook.com/CustosInVia
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Bluot zi Bluoda
Der Grazer Verein Bluot zi Bluoda beschäftigt sich mit verschiedensten Aspekten des mittelalterlichen Lebens wie Alltagskultur, Gewandung, Ausrüstung sowie Lagerleben und diversen historischen Kampftechniken.
Mit unseren vielzähligen Aktivitäten schaffen wir nicht nur eine Plattform für Mittelalterbegeisterte, sondern bieten uns auch für Veranstalter von Mittelalterfesten und -märkten an.
Erfahre mehr über uns auf unserer Homepage oder besuche uns auf Facebook!
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Wiener Vagabunden
Die Wiener Vagabunden, eine Gruppe von gleichgesinnten Freunden, die sich für die faszinierende Epoche des Mittelalters begeistern, schlossen sich im Frühjahr 2011 zu einer mittelalterlichen Lagergruppe zusammen.
Erste Besuche von Mittelalterfesten fanden im Jahr 2008 in Golling und Eggenburg statt. Die Gruppe bestand zu dieser Zeit aus lediglich vier Personen. 2009 hatte sich die Anzahl der Mittelalter-Interessierten auf bis zu zwanzig vergrößert, wobei die Anzahl der Personen bis dato stetig variierte. Zur ersten Lagerstätte wurde das Wiener Ritter- und Sagenfest am Rosenhügel 2011 auserwählt.
Nach einigen Festen begannen wir geschichtliche Recherchen anzustellen, um unser Interesse nach historischer Erklärbarkeit, festen Strukturen und passenden Rollen zu stillen. Nachdem wir einen für uns adäquaten Zeitrahmen gewählt hatten, konnte jedes Mitglied an der Erarbeitung seiner eigenen Rolle und deren Geschichte feilen – bis ein stattliches, gut durchdachtes Ganzes daraus wurde.
Wir hoffen, dass sich unser historisches Hintergrundwissen mit zunehmenden Besuchen und Lagern bei Mittelalterfesten in und um Österreich vertieft, damit wir der Titulierung „mittelalterliche Schaustellgruppe“ gerecht werden.Seit Anfang Juni 2013 sind die Wiener Vagabunden ein eingetragener Verein, der zum heutigen Zeitpunkt aus siebzehn ordentlichen Mitgliedern, einem außerordentlichen Mitglied und einem Ehrenmitglied besteht.
Die Mitte des 12. Jahrhunderts – Wien im Umbruch
Wir einigten uns darauf, unsere Darstellung in der Mitte des 12. Jahrhunderts n. Chr. anzusiedeln und den Ort auf den Großraum Wien zu beschränken. Um das ganze noch spannender zu gestalten, beschlossen wir auch “damals” die Zeit weiterlaufen zu lassen, um Zeitgeschehen des Hochmittelalters im Raum Wien und Umgebung zu “erleben” – angefangen im Jahre 1149 n. Chr., welches dem heutigen Jahr 2011 entspricht.
In der Mitte des 12. Jahrhunderts war gerade hier bei uns einiges los – so wurde zum Beispiel die damalige Siedlung Wien im Jahre 1145 richtig bedeutend, als der Markgraf Heinrich der Zweite (genannt „Jasomirgott“) aus dem Geschlecht der Babenberger seine Residenz dorthin verlegte.
Im Jahre 1147 wurde auch der Stephansdom fertig gestellt, als sichtbares Zeichen der neuen Bedeutung der Stadt. Die damals kleine, romanische Kirche stand zu dieser Zeit noch außerhalb der Stadtmauern.
1155 stiftete Heinrich das Schottenkloster (das eigentlich von irischen Benediktinermönchen erbaut worden war) und ein Jahr darauf,
1156, wurde die Mark Ostarrichi durch das Privilegium Minus (zu deutsch: kleiner Freiheitsbrief) in ein eigenes Herzogtum umgewandelt, das vom Herzogtum Bayern unabhängig war. Gleichzeitig ist der kleine Freiheitsbrief das erste Dokument, in dem Österreich urkundlich erwähnt wurde.Heinrich der Zweite „Jasomirgott“ war Markgraf von Österreich (1141–1156), Herzog von Bayern (1143–1156) und Herzog von Österreich (1156–1177) – er ist damit der für unser kleines Gefolge wichtigste Herrscher und nach Kaiser Friedrich I. Barbarossa, auch der oberste Lehnsherr unseres Ritters Nikolaus von Niederhimmel.
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