Zerstörung der Burg Prandegg

Zwischen den Rittern von Dornach und Prandegg herrschte einst Streit und Feindschaft. Es kam zu einer scheinbaren Versöhnung und die Dornacher folgten einer Einladung nach Prandegg. Währenddessen wurde aber Dornach von den Prandeggern überfallen, die Zurückgebliebenen wurden ermordet, die Burg in Brand gesteckt. Nur einem treuen Dornacher gelang es zu entkommen und die Meldung nach Prandegg zu bringen. Nun kam es zu einem schweren Kampf.

Es wird auch erzählt, daß die Herren von Weinberg, während die Dornacher eben auf Prandegg zu Gast waren, Dornach überfielen und es zerstörten. Den heimkehrenden Dornachern legten sie bei der Altmühle im Flanitztal einen Hinterhalt. In dem Gefecht wurde ein Ritter von Dornach getötet und am Orte begraben. Auf die Brust legte man ihm einen Schlüssel, den soll man beim Fällen einer Eiche gefunden haben. Beim Bau der Haltestelle Lasberg-St. Oswald sollen Gebeine und Rüststücke, die von diesem Kampf herrührten, gefunden worden sein.

Nach einer zweiten Erzählung fiel zuerst der Dornacher und dann eroberten die Weinberger die Burg.

Taterman erzählt Sagen

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