Die Steinheilkunde von Einst bis Jetzt

Ein Artikel von Mara Kaufmann

www.das-whisky-fass.at

Die Steinheilkunde fand ihren Anfang schon in der Antike.
Damals und auch noch bis zum Mittelalter, gab es keine Trennung von Religion und Medizin. Anfangs waren die Astrologie und die Steinheilkunde eine untrennbare Einheit. Man betrachtete die Steine, als „handhabbare Planeten“ und glaubte an einen Ausdruck göttlicher Kräfte, die zur Heilung herbei gerufen werden konnten.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das überlieferte Wissen immer wieder ab- und niedergeschrieben. Alles was in der Natur vorkam wurde von unseren Vorfahren, als etwas Lebendiges angesehen. Deswegen wurde das Heilen mit Steinen als vollkommen normal und natürlich angesehen, genauso wie das Heilen mit Kräutern und Pflanzen.
Die Menschen der Antike legten sich die Steine auf, trugen sie als Amulette, leckten über die Steine, oder stellten Elixiere her. In antiken Schriften fand man Rezepturen von pulverisierten Edelsteinen, die pur und in Flüssigkeiten eingenommen wurden. Oder zu Tinkturen und Salben verarbeiteten wurden.
Zu allen Zeiten hatten Herrscher in ihren Zeptern, Kronen und Insignien, Edelsteine eingesetzt was nicht nur als Schmuck verstanden wurde.
Dann kam das Mittelalter und alles was den Oberen verdächtig vorkam, vor allem die Heilkünste, wurde der Hexerei zugeordnet. Was folgte war Folter und Tod. Aus Angst vor diesen Torturen ging in dieser Zeit viel Wissen um die Naturheilkunde, als auch der Steinheilkunde verloren. Eine der umfangreichsten Heilsteinsammlungen wird heute noch im Vatikan aufbewahrt.
Jedoch gab es auch zu jener Zeit Menschen, die das Wissen um die Steine populär machten, und sich sogar gegen den Papst stellten.
Hildegard von Bingen, wurde als zehntes und letztes Kind der Edelfreien Hildebert und Mechthild auf Schloßböckelheim im Jahre 1098 geboren. Andere Quellen berichten von Bermersheim bei Alzey als Geburtsort. Im Jahre 1112, sie war zu der Zeit ein Kind von 14 Jahren, zog sie ins Kloster ein. Sie hatte die Gabe des „sehens“ was sie aber geheim hielt bis zum Jahre 1147. Da wurde ihre Sehergabe bei der Synode zu Trier von Papst Eugen III. anerkannt.
Das war auch der Beginn ihres Wirkens als Äbtissin im Kloster Rupertsberg bei Bingen. Dort entstanden auch viele ihrer Schriften, unter anderem das Werk mit dem Titel „Liber simplicis medicinae“ (Das Buch von der einfachen Medizin). Heute bekannt als Physica bestehend aus neun Einzelschriften unterschieden in Pflanzen, Elemente, Bäume, Edelsteine, Fische, Vögel, Tiere, Reptilien und Metalle.
In den klerikalen Kreisen war die Edelsteinheilkunde, zumindest vordergründig, Teufelswerk.
Hildegard hingegen schwärmte geradezu von der göttlichen Natur jedes Steins.
So nutzte sie den Amethysten zur Behandlung von Ekzemen und Ausschlägen:

„Wenn ein Mensch Flecken in seinem Gesicht hat, befeuchte er einen Amethysten mit seinem Speichel, und befeuchte so die Flecken in seinem Gesichte.
Außerdem erhitze er Wasser am Feuer und halte den Stein über das Wasser, sodass der Schweiß des Steins sich mit dem Wasser vermischt, danach lege er ihn selbst ins Wasser und wasche sich mit dem Wasser das Gesicht. Auf diese Weise verfahre er oft, so wird seine Haut zart und seine Gesichtsfarbe schön.“

So und so ähnlich beschrieb sie noch 24 weitere Steine, die auch heute so angewendet werden wie zu Hildegards Zeiten.

„Denn auch der Mensch hat in seiner Seele die Fähigkeit,  alles zu ordnen wie er will“ (Liber divinorum operum)
Schon anhand dieses Zitates erkennt man, dass Hildegard von Bingen eine mutige, visionäre Frau ihrer Zeit war.
Sie sah den Menschen an einem ganz bestimmten Platz in der Einheit der Schöpfung mit ganz konkreten Aufgaben betraut. Diesen Platz wieder zu finden, und die vorherbestimmte Aufgabe zu erfüllen, war das Ziel ihrer gesamten Heilkunde.
Insofern ist sie die Ahnfrau der Ganzheitsmedizin, die sie viel umfassender definierte, als wir es mit unserem heutigen Wissen über die Ernährung, Stressvermeidung, Gesundheitsvorsorge und Hygiene tun.
Am 17. September 1179 starb Hildegard 81-jährig, in ihrem Kloster auf dem Rupertsberg.   
Das was in Hildegards Zeiten wieder aufflammte, um durch die Hexenprozesse wieder vernichtet zu werden, findet heute wieder ihre Renaissance. Der Mensch ist wieder auf der Suche. Auf der Suche nach Ganzheit, er will sich wieder als Mensch in all seinem Sein erfahren, nicht nur auf einen Körper reduziert, den man mit Chemie wieder  repariert.
Die Homöopathie, Naturheilkunde, aber auch die Lithotherapie (Steinheilkunde) die in dieselbe Kerbe schlägt, finden immer mehr Zuspruch.

Zum Abschluss möchte ich hier noch eine Stellungnahme eines
thomas4 zum Gerichtsbeschluss bezüglich “Heilstein” hinterlegen.f
Nachzulesen unter www.it-recht-kanzlei.de
Die Justiz entblödet sich nicht
“Heil Stein” ist verboten, wenn ich das richtig interpretiere. Ist ja schließlich auch folgerichtig – denn “Heil Hit…r” ist ja auch verboten! Gut so!
Es wäre ja auch noch schöner, wenn das Milliardengeschäft mit den kleinen Steinchen an unserer vor sich hinkrankenden Pharmafia vorbeiginge. Ich kann das verstehen und unsere Juristen zum Glück auch. Ähem, tja, da fällt mir doch was auf…
Ganz abgesehen davon, dass die Pharmaindustrie über Jahre hinweg viel Kohle eingestrichen hat für Produkte, bei denen letztendlich die “wirklich” gesundheitsschädlichen Wirkungen bewiesen worden sind: Inomax, Phen-Fen, Lipobay und nicht zuletzt Contergan. Okay, okay, die durften das, denn es konnte ja niemand ahnen, dass sie die Leute damit ins Grab oder in die Rollstühle bringen.
Deswegen bin ich froh, dass unsere Richter diesmal den Stier bei den Hörnern packen und uns vor diesen nur scheinbar harmlos aussehenden, aber absolut hinterhältig wirkenden Heilsteinen schützen. Denn ich vertraue unserer Justiz absolut – die werden nämlich viel mehr wissen als wir! Zum Beispiel, dass nicht nur die Wirksamkeit unbewiesen ist, sondern VOR ALLEN DINGEN die Gefahren für Leib und Leben als Beweis vorn auf der Richterbank lagen.
Oder denke ich da falsch? Geht es bei diesem Verbot dann letztendlich doch nur um die “nicht bewiesenen Heilkraft”? Wenn das nämlich so ist, dann würde mir das einleuchten…
Denn damit erklärt sich mir auch das “Nicht Verbieten” von genmanipulierten Lebensmitteln, Analogkäse, Junkfood oder des von Brüssel mit Milliarden subventionierten Tabakanbaus? Denn schließlich hat da auch noch keiner eine tatsächliche Heilwirkung nachgewiesen…
Ach, o weh, was soll ich denn nun eigentlich glauben? Mir wird schon ganz blümerant im Kopf. Ich glaube, ich leg mir gleich noch mein “Tigerauge” auf die Stirn und dann ab ins Bett mit dem “Milchauge” unterm Kopfkissen.
Tut echt gut *grins*, ist aber natürlich nicht bewiesen, Herr Richter – großes “Euer Ehren”-Wort.
Und wenn Sie mich schon so fragen, Herr Richter…. “ich könnt schon wieder”!
In diesem Sinne wünsche ich euch gesunde, erfolgreiche und glückliche Tage!
Dies sind  Auszüge aus dem entstehenden Buch der Steineflüsterin“Mara vom Whisky-Fass
Quellennachweise:  Praxis wirkende Kraft, 2380 Perchtoldsdorf, Michael Tmej 2100 Korneuburg, Mineralien und Steinheilkunde von Dr. Jörg Schweikart, Buch „Heilung an Leib und Seele“ von Hildegard Strickerschmidt; „Die Heilsteine der Hildegard von Bingen“ von  Michael Gienger

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