Die Bergsteinmauer – alter Kultplatz mit Kreuzweg

Wo: 48.479101, 14.818098   In Ortschaft Hackstock, Gemeinde Unterweißenbach in Öberösterreich. Der Zugang, bzw. der Wanderweg beginnt bei dem Feuerwehrhaus im Ortszentrum, und führt nordwärts beim letzten Bauernhof (Hackstock 1) vorbei.

Schon nach wenigen Metern eine Hinweistafel, wo man die Möglichkeit hat die Wollsacktürme “aussen” zu umgehen. Ich würde aber dringend raten genau dies nicht zun tun, da sie sonst einen kurze aber reizvolle Wanderung versäumen. 10 Meter rechts über eine Wiese, in den Wald, und nach ein paar Metern sehen sie ein Hinweisschild das bergauf weist, und schon stehen sie auf der Plattform der “Kleinen Bergsteinmauer”. Landschaftlich schön, aber der eigentliche Engergieplatz (Quelle) liegt in den unscheinbarem verwachsenem Geröllhaufen gegenüber in der Wiese. (5 Meter neben dem Weg).

Sie können dem Weg bergan folgen. Nach wenigen Metern werden sie das Hinweisschild zur “Großen” Bergsteinmauer” sehen. Eisenleitern mit Geländer oder ein kurzer “Klettersteig” bringen sie sicher zur höchsten Erhebung. Eine künstlich geschaffene Schale läßt viele Vermutungen zu. Meine Wünschelrute reagiert leider nur auf das viele Eisen der Treppen und Geländer. Fest steht, das speziell die “Große Bergsteinmauer” ein sehr alter Kultplatz ist, und noch gut im “Volksgedächnis” verwurzelt ist. So hat man sich vor gut 20 Jahren entschlossen das “Begehen” dieser mystischen Felsformation mit dem Bau eines Kreuzweges in die “richtige” Richtung zu kananlisiere, gleichsam als ob dem Feslen ein paar Holzkreuze beeindrucken würde.

Als Rückweg können sie selbstverständlich den Aufstieg wählen, oder dem beschilderten Wanderweg folgen. Ich habe die Variante Wanderweg als Abstieg bis zum Fuß der Feslen gewählt, und bin dann einem Wildpfad zur Ortschaft Hackstock gefolgt. Verirren kann man sich in diesem überschaubarem Gebiet nun wirklich nicht…talwärts liegt die Straße.

 

 

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