Der Valentinstag – historisch gesehen

Der berühmte Tag der Liebendn oder die es noch weden möchten, ist wahrlich keine Erfindung der Floristen. Obwohl die Vermutung nahe liegt, machen diese doch just an diesen Tag einen beträchtlichen Umsatz.

Die kirchlichen Quellen berichten über einen Bischof Valentin von Terni, der unter der  Kaiser Marcus Aurelius Claudius (268 -270) hingerichtet wurde.  Die Legende besagt dieser Bischof habe während der Zeit der Christenverfolgung trotz strickten Verbotes Liebende nach christlichen Ritus getraut. Dies soll sich am 14. Februar 269 ereignet haben.

Eine viel ältere Version des Valentinstages ist das im alten Rom am 14. Februar der Göttin Juno gedacht wurde , die als Beschützerin von Ehe und Familie galt. Die Frauen bekamen Blumen geschenkt und die Altäre der Göttin wurden ins besonders mit Blumen verziert.

Im Zuge der “Christianisierung” wurde für den weit verbreiteden “heidnischen” Brauch ein christlicher Martyrer gesucht, und passend die Geschichte des Bischofes von Terni verwendet. So wurde aus der Verehrung der Göttin Juno, der Gedenktag des Valentins und der bis heute gut vermarktete Tag der Liebenden.

Später bekam der Heilige Valentin auch seine eigene Grabstätte: “Wahrscheinlich ist, dass Papst Julius I. im vierten Jahrhundert in Rom eine Grabstätte errichten ließ. Die Basilika soll mit dem Geld eines gewissen Valentin gebaut und deshalb als “Valentini” bezeichnet worden sein. Später wurde der Titel der Kirche als Name eines Heiligen angesehen, für den dann eine sogenannte Leidensgeschichte geschrieben wurde: So wurde die Basilika zur vermeintlichen Grabstelle des Heiligen.”

Die bildliche und figürliche Darstellung dieses Heiligen ist meistens die mit Schwert (Martyrium: Enthauptung) und einem Hahn als Synonyme für die Opferung des Lebens dargestellt.

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