Der Osmanensturm

Der Fall der Balkanstaaten und die Folgen

diese Geschichte und weitere Information über den “Balkanhaufen”  http://balkanreenactment.jimdo.com/

Die Lage auf dem Balkan ab 1330

Der Balkan um 1355; Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/Balkans1355.gif
– 29.10.2010 – 21:10

Das Jahr 1330 war ein Schicksalsjahr für das Zweite Bulgarische Zarenreich: Am 28. Juli dieses Jahres besiegten die Serben unter ihrem Herrscher Stefan Decanski mit ihrem 15000-18000 Mann starken
Heer das 15000 Mann starke Heer unter dem Zaren Michail Shishman, bei der unter anderem auch der Zar selbst starb, in der Schlacht von Velbázhd (heute Kyustendil/Bulgarien). Als neuen Zaren
Bulgariens setzte Stefan Decanski den Mann seiner Schwester Anna Neda und den Sohn Michail Shishmans, Ivan Stefan, auf den Thron. Dieser konnte sich aber nicht lange auf den Thron halten, und
wurde von den bulgarischen Boliaren gestürzt, und flüchtete mit seiner Frau erst nach Serbien, und anschließend nach Neapel, wo er dann auch verstarb. An seiner Stelle bestieg 1331 Zar Ivan
Aleksandr auf den Thron. Ivan Aleksandr war ein Neffe des verstorbenen Zaren Michail Shishman, und nahm selbst an der Schlacht von Velbázhd Teil. Er eroberte Gebiete von Serbien und Byzanz
zurück, und schlug die Byzantiner in der Schlacht von Rusokastro, am 18. Juli 1332. Das bulgarische Zarenreich konnte zwar nach der Niederlage von Velbázhd nie wieder die gleiche territoriale
Ausdehnung wie vor der Schlacht erlangen, behielt aber die slawisch-kulturelle Vormacht. Unter seiner Herrschaft wurde die Kunst stark gefördert, und die Hauptstadt Tarnovgrad (heute Veliko
Tarnovo) wurde zu einem kulturellen Zentrum auf dem Balkan, was zum Beginn des Zweiten Goldenen Zeitalters in Bulgarien führte.
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