In Zeiten wo “endlich wieder” überall zu hören ist, kann ich mich mit meinem “endlich wieder” nur anschließen. Endlich wieder ein Mittelalterfest im oberösterreichischen Sipbachzell. Das Fest begann am Freitag zwar erst um 18:00 Uhr, war aber schon bald gut besucht. Das Fest kann natürlich noch Samstag und Sonntag besucht werden!
Der erste Tag des Mittelalterfest auf der Burg Plankenstein war sehr gelungen. Das Wetter hat gepasst und die vielen Darbietungen und Stände zum Gustieren boten jede Menge Kurzweile. Es war auch ein Wiedersehen mir vielen bekannten Gesichter die die zwei Jahre Corona vergessen lassen. Die Zeit ohne Veranstaltungen wurden hier optimal genutzt und für die Besucher die Terrasse im unteren Gelände ausgebaut, was die Verteilung bei der Essensausgabe und gemütlichen Verweilen besser gestaltet. Die Vorführungen sind auf das gesamte Gelände verteilt, so daß sich die Besucherströme aufteilen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Eine Veranstaltung mit gewohnt hohem Niveau im archäologischen Freigelände im “Museum MAMUZ Schloss Asparn/Zaya” im neuen Format. Immerhin werden 40.000 Jahre Gesichte zum angreifen und zum selber erfahren präsentiert. Die Vermittlung durch verschieden Darsteller, Informationsstände und vor allem die kindgerechte Aufbereitung komplexer Themen macht einen Tag im Mamuz zu einen spannenden erlebnisreichen Tag für die ganze Familie. Bei einigen Kindern wurde wohl der Archedingsbums wohl neben dem Feuerwehrmann und Lokführer zum Berufswunsch hinzugefügt. Eine schöne interessante, hochwertige Veranstaltung!
Dieses Wochenende hatten wir die Qual der Wahl da drei Feste gleichzeitig waren. Aggstein wider der Pest war sehr gut besucht und jeder freute sich bekannte Gesichter wieder zu sehen und bei dem schönen Wetter das Fest zu geniessen. Wie immer gut organisiert verteilte sich die Besucher über das gesamte Gelände und jeder kam auf seine Kosten.
Einen der Klassiker im Reigen der Mittelalterfest gibt es wieder. Viele neue Marktstände und natürlich auch die “Urgesteine” boten ihre Waren feil…..wenn natürlich eine Archäologin Schmuckrepliken anbietet und am anderen Ecke des Marktes seltene Keramiken aus dem Frühmittelalte zu finden sind, da kann man nur sagen, wie gut das es Plastikgeld gibt!
Die Bilder sind vom Sonntag, und schildern nur meine persöhnlichen Eindrücke und sind bei weiten nicht eine vollständige “Auflistung” des Programmes. (und wieder habe ich “Märchen an Fäden verpasst)
Endlich wieder Mittelalterfest! Das war wohl das einheitliche Aufatmen der Anwesenden. Freunde wieder zu sehen, zu plaudern zu lachen, der Geruch von Rauch (auch der hat mir gefehlt), und das ganze Ambiente zu genießen…..Hier ein paar Eindrücke vom Samstag:
Auf den Spuren der Römer begleitete das Publikum Geschichtsforscher*innen und historische Darsteller*innen durch das Welser Umland. Dabei wurden Fundobjekte, historische Orte und Legenden der Antike entdeckt. Der wissenschaftliche Blick auf diese Epoche wurde mit vielen atmosphärischen Szenen aus dem römischen Leben untermalt. Vor allem wurde jedoch ein Fokus auf das Leben in der „Villa Rustica“ gelegt und der Römer in der Peripherie der historischen Metropole Ovilava beleuchtet.
Ziel dieses Projektes war es den Blick kulturell interessierter Besucher*innen sowie Bewohner*innen, die evtl. diesen Teil der Geschichte ihrer Region noch nicht kennengelernt hatten, auf eine geschichtsträchtige Region abseits der allseits bekannten Pfade zu schärfen und einen Beitrag zur regionalen Geschichtsbildung mit Hilfe von lebendiger und unterhaltsamer Vermittlung zu leisten (der Film wurde auch für die Verwendung in Schulen ab Unterstufe konzipiert).
Dies wäre ein Link zum Trailer:
Dieser Dokumentarfilm stellt die Pilotepisode der Dokuserie „Fußnoten der Geschichte“ dar, welche von dem aus netta mea und rhiannon bestehenden Kulturkollektiv ins Leben gerufen wurde, weitere Episoden aus unterschiedlichen Epochen und Regionen sind bereits in Planung.
Dem Kollektiv liegt es bei der Erarbeitung ganz besonders am Herzen, die Erfahrung und den Enthusiasmus von interessierten Living History Darsteller*innen für die jeweilige im Fokus stehende historische Epoche einfließen zu lassen.
Die Pilotserie hat wie auch bei anderen bisherigen Erfahrungen des Kollektivs in unterschiedlichen Bereichen gezeigt, wie schön es ist, mit verschiedenen Reenactmentgruppen gemeinsam an einem geschichtlichen Thema zu arbeiten.
Falls Ihr Interesse habt, in zukünftigen Projekten dabei zu sein, bitte am besten einfach direkt das Kollektiv kontaktieren. Hier wären ein paar Infos dazu und die Kontaktdaten:
http://www.rhiannon.at/kollektiv.html
Imago Nuntius bietet hier auch an, mit Euch dann eine jeweils individuelle Fotosession zu machen, da auch er seit langer Zeit ein gemeinsames Erleben von Geschichte mit unterschiedlichen Beteiligten sehr genießt und dies gerne weiter intensivieren möchte!
Sollte Euer Verein evtl. sogar Interesse haben, als Projektpartner in so einem Film mit einem Fokus auf Eure Epoche und Eure Region involviert zu sein oder eine Institution in Eurer Region kennen, die dies interessieren würde, dann bitte ebenfalls zu den Tasten bzw. dem Handy greifen und dem Kollektiv Bescheid geben. Das Konzept ist so aufbereitet, dass der Großteil der administrativen und organisatorischen Tätigkeiten vom Kollektiv übernommen wird und es für den Verein bzw. der Institution eine kostenlose Möglichkeit wäre, in dieser Dokuserie involviert zu sein, welche sich dann geplanter Weise über alle Bundesländer erstrecken wird.
Hier ein paar Bilder von der Premiere, wo neben einer musikalischen Einlage und weiteren einleitenden Filmbeiträgen ein anschließendes Q&A mit einem abschließenden Gruppenfoto der bei der Premiere anwesenden Mitwirkenden des Films stattfand:
Die ” Foundation Of Historical Swordsmanship” hatte zu einem Festbankett nach historischen Vorbild geladen, und es wurden alle Erwartungen übertroffen.
Ein wirklich schönes, gemütliches Fest mit Freunden, aber seht selbst:
Abenteuerführungen in den Osterferien
12.-15. April 2022 im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya
Von 12. bis 15. April 2022 finden im archäologischen Freigelände täglich zwei spannende Abenteuerführungen für die ganze Familie statt, die auf eine Reise durch die Urgeschichte einladen:
Von 13-14 Uhr können sich Besucher*innen in die spannende Epoche der Steinzeit begeben. Beim Schwirrholz drehen und Speerwerfen lässt sich der Lebensalltag unserer frühen Vorfahren entdecken.
Die Metallzeiten werden von 15-16 Uhr erkundet. In den bronze- und eisenzeitlichen Werkstätten kann Funken schlagen selbst ausprobiert werden. Die Teilnahmekosten pro Person betragen € 3 exkl. Museumseintritt. Eine Anmeldung unter anmeldung[at]mamuz.at ist erforderlich.
Erlebniswochenenden
jeweils 10-17 Uhr im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya
Schon seit der ausgehenden Altsteinzeit belegen archäologische Funde die Verwendung von Pfeil und Bogen als Jagdwaffe. Beim Erlebniswochenende „Bogenschießen“ am 2. und 3. April 2022 haben
Besucher*innen die Möglichkeit, in die Fußstapfen unserer frühen Vorfahren zu treten und ihre Geschicklichkeit mit Pfeil und Bogen unter Beweis zu stellen. Unter fachkundiger Anleitung können
hier auch ungeübte Schütz*innen in den Bogensport hinein schnuppern. Dabei gibt es allerhand Wissenswertes rund um die Geschichte des Bogens und die Jagd in der Steinzeit herauszufinden.
Die Schleuder gehört zu den ältesten Waffen der Menschheit und war von der Urgeschichte bis ins Hochmittelalter weit verbreitet. Unter richtiger Anwendung kann das Geschoss eine Geschwindigkeit von bis zu 300 Stundenkilometer erreichen. Beim Erlebniswochenende „Steinschleudern“ am 9. und 10. April 2022 können Besucher*innen in die Kunst des Steinschleuderns eintauchen. Zu Gast ist der mehrfach gekürte Schleuder-Weltmeister Christian Sam. Er zeigt die richtige Handhabung der jahrtausendealten Fernwaffe und informiert über die Geschichte der Steinschleuder.
Mit dem Fund der Schöninger Speere ist die Nutzung von Wurfspeeren als Jagdwaffe in Mitteleuropa bis in die Altsteinzeit belegt. Beim Erlebniswochenende „Speerwerfen“ von 16. bis 18. April 2022
können Besucher*innen aktiv in den Lebensalltag unserer frühen Vorfahren eintauchen und die jahrtausendealte Jagdtechnik des Speerwerfens unter fachkundiger Anleitung selbst ausprobieren.
Entdecken lässt sich dabei einiges über die Jagd und Lebensweise der Steinzeitmenschen.
Um ihr Überleben zu sichern, mussten sich unsere frühen Vorfahren in der Wildnis orientieren und die vorhandenen Naturschätze nutzbar machen können. Dazu brauchte es praktisches Wissen, das von
Generation zu Generation mündlich weitergegeben wurde. Beim Erlebniswochenende „Survival“ am 23. und 24. April 2022 erlangen Besucher*innen wertvolle Kenntnisse über das Überleben in der Natur
und erfahren, wie die Steinzeitmenschen diese Herausforderungen gelöst haben könnten. Wildnis-Trainer Alex Ernst ist zu Gast im MAMUZ und gibt Tipps zur Nahrungsbeschaffung,
Aufmerksamkeitssteigerung und Wärmegewinnung in der Natur. Mitmachen ist angesagt, wenn Feuer entzündet und Fallen aufgebaut werden!
Spätestens seit 7.000 Jahren zählt Brot zu den wichtigsten Nahrungsmitteln der Menschen.
Archäologische Funde belegen gemahlene Getreidereste, die offenbar mit Wasser vermengt und erhitzt wurden. Doch wie schmeckte das Brot unserer frühen Vorfahren? Dies und mehr lässt sich beim
Erlebniswochenende „Brot backen“ am 30. April und 1. Mai 2022 herausfinden, wenn Brot nach urgeschichtlichem Rezept in den Lehmkuppelöfen der steinzeitlichen Brotbackhütte gebacken wird.
Verkostet dürfen die knusprigen Fladen auch werden.
Eine Anmeldung zu den Erlebniswochenenden ist nicht erforderlich. Das Angebot ist im Museumseintritt enthalten. Alle Angebote werden unter Einhaltung der jeweils gültigen COVID19- Bestimmungen durchgeführt.
TIPP: Mit der Saisonkarte können das MAMUZ Schloss Asparn/Zaya und das MAMUZ Museum Mistelbach uneingeschränkt während der gesamten Saison 2022 besucht und die vielseitigen Angebote an beiden Standorten voll ausgekostet werden.
Weitere Informationen zum Saisonprogramm im MAMUZ finden Sie auf unserer Webseite! Abonnieren Sie auch unseren Newsletter oder folgen Sie uns auf Facebook, Instagram und YouTube!
MAMUZ Schloss Asparn/Zaya, Schlossgasse 1, 2151 Asparn/Zaya
Geöffnet von 19. März bis 27. November 2022, Dienstag bis Sonntag & an Feiertagen auch montags, jeweils 10 – 17 Uhr
Aufgrund der aktuellen Maßnahmen rund um das Corona Virus, versuchen wir auf Taterman auch Verschiebungen, Veränderungen von Märkten bekanntzugeben.
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Im Terminkalender gibt es in den Listen und Terminansichten in Rot den Hinweis das etwas aufgrund der Corona Maßnahmen und andere Umstände geändert wurde, (oder in Grün wenn zb ein Markt fix meist nach Verschiebung stattfinden kann, soweit uns von Veranstaltern diese Infos bekanntgegeben wurden,) ob und wie noch nicht markierte Veranstaltungen gehandhabt werden, liegt am Veranstalter.
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