Burg Kreuzen (OÖ)

Einen Steinwurf,südlich des beliebten Kur- und Kneippzentrums Bad Kreuzen, liegt auf einem Hügelrücken die Burganlage mit gemütlicher Burschenschenke und einem 360 Grad Aussichtsturm.

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  • Öffis: Mit dem Zug bis nach Grein, dann weiter mit dem Postbus.http://www.ooevv.at/
  • Parken: Direkt bei der Burg.
  • Wo: 4362 Bad Kreuzen,Neuaigen 14. Von Grein ca 7 km in nördlicher Richtung.
  • Restaurierung: http://www.burgfreunde.at/
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Quelle: Gemeinde Bad Kreuzen

  • Führungen: werden nicht angeboten, aber das Areal ist frei zugänglich und der ehem. Bergfried kann während der Öffnungszeiten der Burschenschank frei bestiegen werden, und ist ein hervorragender Aussichtspunkt.
  • Schatz.Card:  Ist mehr als nur eine “Ermäßigungskarte” der Region Strudengau. http://www.schatz-card.at/ 
  • Kurort Bad Kreuzen: http://www.bad-kreuzen.at/index.aspx?rubriknr=6443 Die Marienschwestern vom Karmel betreiben neben den Orten Aspach, Bad Mühllacken auch in Bad Kreuzen (seit 1972) ein Kneippzentrum, welches viel mehr ist als als der Gründungsvater der “”Herzoglich-, Coburg’schen Kaltwasserheilanstalt Kreuzen”  Ludwig Haberkorn 1843 je zu hoffen wagte. Unter anderem ist der Ort auch Sitz des “1. Zentrum für Traditionelle Europäische Medizin (TEM) Bad Kreuzen. Genaueres entnehmen sie bitte von: http://www.tem-zentrum.at/home.html
  • Kneipp Garten: Der größten Kneipp Garten Österreichs auf einer Fläche von 19.000m², direkt vor dem TEM (Kneipphaus)  ist ganzjährig geöffnet und frei zugänglich. Tipp: Eine neu errichtete Gradieranlage, in der man gesundheitsfördernden wohlriechenden Tannenduft einatmen kann, bildet ein weiteres Highlight der Anlage. Führungen für Gruppen mit Voranmeldung (07266/6281, Kneippkurhaus) möglich.

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Quelle: Gemeinde Bad Kreuzen

  • Baden: Im Freibad Bad Kreuzen, und in der Wolfsschlucht.
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Quelle: Gemeinde Bad Kreuzen

  • Essen: http://www.burg-kreuzen.at/ Barrierefrei mit einem Panoramalift zu erreichen ist die Burgschenke, ein schickes Restaurtant mit Barbereich, Gastgarten und sogar einem kleinen Kinderspielplatz. In der Bar des Restaurantes befindet sich auch der Zugang zum Ausichtsturm. Und natürlich im Kurort Bad Kreuzen und im nahen Grein an der Donau.

Tipp: Das Gasthaus “Zur Zugbrücke” der Familie Schiefer ist ein idealer Ausgangspunkt für  zahlreichen Unternehmungen. http://www.gasthof-schiefer.at/index.php/de/

 

 

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Mit dem Rad

Die Burg ist nur 6km von Donauradweg entfernt, und bietet ideale Übernachtungs.- und Wellnessmöglichkeiten.

In der Burg kann man sich E-Bikes ausborgen, und die Umgebung erkunden.

Eine besonders schöne und interressante Radtour ist: Auf den Spuren den Mittelalters – Von Burg zu Burg. Rund 32 km in 3 – 4 Stunden.  Nähere Informationen finden sie hier: http://www.burg-kreuzen.at/wp-content/uploads/2011/08/Rundroute-Von-Burg-zu-Burg_Beschreibung.pdf

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Reiten

http://www.heimelsteiner.at/

Wandern

Tipp: Kneipp-Weg:  Der Kneipp Weg ist ein Rundweg mit ca. 4,5km. Man sollte sich ausreichend Zeit nehmen und die vielfältigen Fitness.- Kneipp.- und gymnastischen Übungen in Ruhe zu absolvieren.

Ein kleine Sage zur Wolfschlucht:

In der Wolfsschlucht, in jenem Teil, den die Leute „Kemmat“ nennen, soll ein geheimnisvoller Schatz verborgen sein und darauf warten, von einem rechten Sonntagskind gehoben zu werden. Eines Tages ging ein junger Zimmermannsgeselle von seiner Arbeit nach Hause. Die Hitze des Tages und der lange steinige Weg hatten ihn müde gemacht, so dass er unter den dichten Bäumen in der Kühle der Schlucht ein bisschen Erholung suchte. Er schlief aber bald ein, und als er erwachte, war es bereits dunkel geworden.

Neben ihm gewahrte er in einem seltsamen silbrigen Licht ein schönes Mädchen, das ihn freundlich anblickte. Er konnte sich kaum von der Stelle bewegen, so seltsam war ihm zumute. Das schöne Mädchen, das er vorher noch nie gesehen hatte, fing an zu sprechen: „Du kannst mich erlösen! Ich komme dreimal in Gestalt einer Schlange zu dir. Schlag mir dreimal mit dieser Rute, und fürchte dich nicht, dann bin ich erlöst! Als Dank gehört dir der Schatz, den du hier siehst!“ Wirklich gewahrte der Bursche in einer Felsennische eine Truhe, voll mit kostbaren Perlen, mit Gold und Edelsteinen.

Er glaubte zu träumen, aber die Rute in seiner Hand rief ihn zurück in die Wirklichkeit.

Und gleich darauf kam eine Schlange aus der Schlucht gekrochen. Sie zischte und züngelte, aber als er sie mit der Rute leicht über dem Kopf schlug, verschwand sie wieder. Eine Weile musste der Bursch warten, dann erschien die Schlange wieder. Diesmal war sie viel größer. Sie zuckte und züngelte, sie wand sich an seinen Beinen empor, dass dem Gesellen angst und bang wurde. Mit letzter Kraft schlug er ihr die Rute über den Kopf, da verschwand das Untier.

Erleichtert wollte der Bursche sich abwenden, da erschien die Schlange zum dritten Mal. Diesmal war sie so groß wie ein Lindwurm und schien Feuer zu speien. Da warf der Bursch die Rute in den schäumenden Bach und lief weg, so schnell ihn seine Beine trugen.

Als er den Ausgang der Schlucht erreichte, wagte er erst zu verschnaufen. Er hörte eine klagende Stimme, die rief: “Wenn die Fichte, unter der du stehst, Früchte trägt, wenn aus ihren Samen ein neuer Baum wächst, wenn aus seinem Holz eine Wiege gemacht wird, und wenn in dieser Wiege ein Sonntagskind liegt, das sich nicht fürchtet, dann erst kann ich wieder erlöst werden!“

Seither mied der Bursche den Weg durch die Wolfsschlucht, und der Schatz, den er gesehen hatte, blieb bis heute verschwunden. Und kein Mensch kann mehr sagen, welche Fichte es ist, aus der die Wiege gemacht werden soll.

Fotos von der Wolfsschlucht:

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Geschichte:

Es wird vermutet, daß bereits um das Jahr 900 eine Befestigung am Platz der heutigen Anlage errichtet wurde, die als “Fluchtburg” gediehnt haben soll. Die Burg bestand auf Grund der geografischen Gegenbenheiten aus zwei Teilen.  1533 wurde die Lehnsherrschaft aufgehoben und die Burg wurde freies Eigen.

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Neben den zahlreichen Besitzern der Burg seien hier nur die Grafen Salburg erwähnt , die 1776 und 1783 einen Teil der Burg abtragen ließen.  1823 kaufte Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha die Burg, womit um 1876 die britische Königin Victoria als Tochter des Herzogs die Burg zur Hälfte besaß. 1880 vernichtete ein Feuer weite Teile der Burg und machte sie zur Ruine. 1965 verkaufte die Familie Sachsen-Coburg und Gotha die Ruine an die Gemeinde Bad Kreuzen. 1974 ging der Besitz an den Fremdenverkehrsverband Kreuzen über, der 1983 die Anlage sanieren und teilweise wiedererrichten ließ. Seit 1983 dient die Burg als Jugendherberge sowie als Kulturzentrum. Seit Mitte 2012 ist die neue “Schatz.Kammer” in Betrieb und bietet Übernächtigungskomfort für Jugendliche und Gruppen. Die Räumlichkeiten im historischen Teil der Burg dienen als Speisekammern und wurden mit dem Neubau der Jugendherberge restauriert.

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