Maria Bründl von Bad Leonfelden

Das heutige Bad Leonfelden im nördlichen Mühlviertel war schon immer ein beliebter Rast.- und Umschlagpunkt, der an einer wichtigen Wegkreuzung zwischen dem Donauraum und Böhmen lag. Im 12. Jahrhundert wurde an diesem Ort eine Siedlung errichtet, die bereits 1154 als Lonveld urkundlich erwähnt und aufgrund der verkehrsgünstigen Lage schnell wuchs. 1356 wurde dem Ort das Marktrecht verliehen, und mit dem wirtschaftliche Aufschwung begann die Stellung des Marktes als wichtiges Handelszentrum der Region. Bis zum Schicksalsjahr 1427, als im Zuge der Hutsittenkriege der Ort niedergebrannt wurde.

Nur allmählich erholte sich die Gegend. Der Markt Lonvelden wurde wieder aufgebaut und als Bollwerk befestigt. Noch einmal sollte der Ort vernichtet werden. Am Palmsonntag des 1892 vernichtete ein Großbrand beinahe den gesamten Ort. Seit 2001 ist Bad Leonfelden eine Stadt.

Die Wallfahrtskirche „Maria Schutz beim Bründl“

Die Legende will es, das im Jahr 1686 ein kranker Zimmermann durch das Wasser einer Quelle nahe dem heutigen Stadtzentrum von seinem Leiden geheilt wurde. Solche Heilungen machten schnell die Runde und bereits 5 Jahre später wurde

mit dem Bau einer Kapelle begonnen, die durch den regen Zustrom bereits 1759 – 1761 neu gebaut wurde. Aber auch dies wurde schnell zu klein und man baute von 1778 – 1791 die heutige Kirche. Schlussendlich wurde die Kirche in den Jahren 1986 bis 1987 generalsaniert, wobei es auch zur Quellfassung des Heilwassers kam.

Das Heilwasser

Im hinteren linken Teil der Kirche ist die einzige Möglichkeit das Wasser der Quelle zu trinken, bzw. abzufüllen. Energetisch betrachtet ist das Wasser stark geladen….ebenso der Bereich unmittelbar zwischen dem Altar und Tabernakel, und der Bereich des linken Beichtstuhles in dem der Priester sitzt. Aber diese subjektiven Wahrnehmungen soll jeder für sich selbst entscheiden.

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