Wenn ein Stück Mauer Geschichte erzählt…

In der folgenden Doppelreihe geht es um zwei Mystische und Geschichtsträchtige Orte, die heute nur mehr durch ein Mauerstück vertreten sind, das in beiden Fällen etwas unscheinbar in der Gegend steht, mal bei eine Kirche, mal hinunter in das Donautal blickend.

Es sind beides Erinnerungsorte, deren Geschichte- in beiden Fällen blutig- nur wenigen bekannt ist, obgleich diese Geschichte wie so viel anderes zur Geschichtsidentität unseres Landes gehört. Doch eben diese Geschichtsidentität ist flexibel, das bedeutet, sie ist formbar und kann je nach Interesse konstruiert werden. In diesem Sinne hoffe ich nun, dass sie sich für diese beiden Mauerstücke interessieren…

   

Wohin führe ich Sie?

Ich habe Anfang Juli 2017 zwei Orte besucht, wo jeweils ein mehrere Meter langes Mauerstück stand. Das eine befindet sich in St. Margarethen im Burgenland, gleich neben der Ortskirche und soll der letzte Rest der 1289 zerstörten Burg sein, das zweite beherrscht mächtigst am Frankenberg bei Mauthausen die Gegend und blickt etwas melancholisch hinunter in das Donautal.

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