Weihnachten im Mittelalter

Unter Konstantin I. d. Gr. (280 – 337) entstand das Fest zur Feier der leiblichen Geburt des Herrn am 25 Dezember . Dieser Tag war die Geburt des Sonnengottes Mithras im Mittelmeerraum und im Norden die Wintersonwend. Mit der Christmette am Heiligen Abend wurde die adventliche Fastenzeit, die mit Martini begann, mit Essen und Fröhlichkeit beendet. Ab 1310 galt der 25. Dezember auch als Jahresanfang bis zur Einführung des Gregoriansichen Kalender 1582. Bis ins 19 Jhdt wurde drei Tage Weihnachtsfest gefeiert, Weihnacht wurde um 1200 erstmals erwähnt und aus “zu der geweihten Nacht” aus dem Germanischen bekannt als Rauhnächte bis 6 Jänner, abgeleitet. Auch war in diese Zeit Waffenruhe, der Julfriede.
Die ersten Weihnachtskrippen und Krippenspiele sind seit dem 13. Jhdt belegt. Klöster und Kirchen wurden mit Tannengrün geschmückt, der erste Weihnachtsbaum ist im 15 Jhdt dokumentiert.

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