rhiannon und die Demut – es ist vollbracht!

„Diomuoti“ so der Titel des brandneu erschienenen Tonträgers der Formation rhiannon. Übersetzt bedeutet dieser althochdeutsche Begriff nichts anders als Demut. Im Zuge der Auseinandersetzung mit alter Musik und ihren transportierten Emotionen kommt sie fast zwangsläufig auf – die Demut – als respektvolle Geisteshaltung.

Mehrere Monate haben die Spielleute daran gearbeitet, wieder eine bunte Vielfalt an Liedern zusammenzutragen und auf über 20 verschiedenen Instrumenten einzuspielen. Herausgekommen ist ein Spiegel dessen, was den Menschen seit Urzeiten bewegt.

Themen wie Krieg, Unterdrückung, Liebe und Ausgelassenheit bewegen den Menschen und so auch unweigerlich den geschichtlich interessierten Musikanten, was zu einer sehr emotionalen Auseinandersetzung mit den überlieferten und neuinterpretierten Stücken führte.

Die Aufnahmen zum Album starteten im Winter und hielten für die Musiker gleich zu Anfang eine Überraschung bereit. Das zuvor organisierte Studio fiel 2 Tage vor Aufnahmebeginn aus und so wurde kurzerhand der rhiannesische Keller zu einem Studio umfunktioniert. Unter professionellster Anleitung des Aufnahmeleiters, der dankenswerter weise sein gesamtes Studio-Equipment in die Katakomben verfrachtete, gelang es, den Proberaum zum Aufnahmezentrum und das Blumenkammerl zum Regieraum umzuarbeiten. Entdecke die Möglichkeiten!

Nach mehr als 10 Aufnahmetagen war alles im Kasten und man begann damit, sich gedanklich mit Verpackung des Endprodukts auseinander zu setzen. Wie immer war die Prämisse: wenig Plastik, viel Eigenständigkeit. Und so kam es, dass nach unzähligen bescheuerten Ideen eine ganz besonders herausragte, welche umgehend favorisiert wurde: veganes Leder. Das Material wurde im Zuge eines langen Abends einer eingehenden Prüfung unterzogen (link zum Video: https://www.facebook.com/rhiannonspielleut/videos/10155796155363732/), für gut befunden und es wurde zudem beschlossen, die Covers höchstselbst, nach eigenem Schnittmuster, zu nähen.

Die graphische Gestaltung regte zu weiteren Hirngespinsten an und man entschloss sich nach einer thermischen Testreihe mit dem Material, dass wohl das Lasern der Coveroberfläche ein höchst gefälliges Endprodukt erzeugen sollte. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht und es wunderbare Menschen gibt, wie den Herrn Michael „Sabot“ Brenner, der (Name ist Programm) sofort bereit war, unzählige Stunden vor seinem Laser-Zauber-Gerät damit zuzubringen, die Covers in ein einzigartiges Stück Tonträger-Verpackung zu verwandeln.

Bei so viel Aufwand darf auch das Booklet nicht nachstehen und man beschloss, die Illustrationen mittels selbst gefertigter historischer Schlehentinte auf eigenhändig gealtertes Papier zu bringen, was Max von rhiannon nach 3-tägiger Kasernierung im finsteren Kämmerlein bewerkstelligte. Überaus hilfreich dabei waren die wunderbaren Fotos von Imago Nuntius Besuchen bei den Dreharbeiten zum Video

Nun ist es fertig, das gute Stück und wird am 14. Juli im Freilichtmuseum Elsarn im Zuge eines Abendkonzerts präsentiert. Die Örtlichkeit wurde gewählt, um in besonders atmosphärischem Rahmen ein stimmiges Sommerfest zu zelebrieren.

Zudem wird dort auch das Video vorgestellt, an dem „rhiannon“ mit den Filmemachern von „Netta Mea“ schon über ein Jahr arbeitet und das ohne die Mithilfe von vielen Idealisten und „Spinnern“ nicht möglich gewesen wäre. Das Endprodukt kann sich durchaus sehen lassen, der betriebene Aufwand macht sich letztendlich bezahlt und die „Sommerballade von der armen Louise“ von Francois Villon wird nach über 500 Jahren wieder lebendig.

 

www.rhiannon.at

https://www.facebook.com/rhiannonspielleut/

14. Juli im Freilichtmuseum Elsarn Rhianan CD und Videopräsentation Abendkonzerts

 

ZUGABE Auszüge aus der CD

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