RHIANNON GOES VIDEO III

Ein paar Bilder vom Dreh im Freilichtmuseeum in Eslarn. Wie man sieht, hatten wir jede Menge Spaß und die Mannen vom Noriumfilmteam machten wieder einen genialen Job. Die Spannung wann das Video fertig gschnitten und vertont ist und unser aller Neugierde befriedigt, steigt schön langsam ins Unermessliche. Falls noch wer nicht wisen sollte wovon ich da eigentlich rede…..ist es am einfachsten Max von Rhiannon das Wort zu geben.

Max:

„Die Sommerballade von der armen Louise“ ist ein Gedicht des spätmittelalterlichen Gauner und Vagantendichters Francois Villon aus Frankreich. Eine recht freie, aber sehr eindrucksvolle Übersetzung seiner Werke stammt vom deutschen Expressionisten Paul Zech und spiegelt unserer Meinung nach auf eindrucksvolle Art und Weise die außergewöhnliche Vielschichtigkeit dieses herausragenden mittelalterlichen Dichters wider.
Seine Lebensgeschichte erinnert schier an einen Abenteuerroman.
Als Halbweise bekam der aus ärmlichsten Verhältnissen kommende junge Villon die Chance auf eine fundierte Ausbildung und wird sogar Magister, schlägt aber aus freien Stücken eine kriminelle Laufbahn ein. Er schließt sich der berühmten Verbrecherorganisation „Coquille“ an und entgeht mehrmals nur knapp dem Galgen. In seinen Gedichten rechnet er einerseits mit der sozialen Ungerechtigkeit ab und geht mit seinen Feinden hart ins Gericht, auf der anderen Seite verliert er trotz seines harten Lebensweges nie das Mitgefühl für sozial Benachteilige und die Schwachen der Gesellschaft. Und genau das fasziniert uns. Dieses Übermaß an Gefühl und Ausdruck in einer Zeit, die durchaus von Rohheit und Brutalität geprägt war.
Spontan haben wir beschlossen, das lange geplante Video, zu unserer Vertonung dieses Gedichts zu gestalten. Seit über 10 Jahren spintisieren und phantasieren wir dahingehend und gingen bisher immer von einem „Dodel-Video“ aus. Dann entwickelten wir recht spontan dieses Lied und beschlossen dazu mit den Herren von „Netta Mea“ ein narratives Video umzusetzen. Dazu haben sich schon für den ersten Drehtag viele Spämi-Leute bereit erklärt, mit uns eine glaubhafte Szenerie des 15. Jahrhunderts darzustellen. Danke an alle, die da waren – ihr seids ein Hammer!
Wir hoffen natürlich weiterhin auf Unterstützung aus den spätmittelalterlichen Lagern, die beim zweiten Drehtermin am 16. und 17. September auf der Burg Hardegg besagte Schlacht darstellen und uns dabei helfen wollen, unserem Protagonisten „Meister Putz“ das Licht auszublasen;-)

In der Sommerballade wird das Schicksal eines Waisenmädchens beschrieben, das in der mittelalterlichen Welt ihr Dasein ohne Chance auf sozialen Aufstieg fristet. Sie stellt sich immer wieder vor ein Baum im Sommerwind zu sein. Dieses Thema wiederholt sich im Lied und verändert sich dabei mit dem weiteren Geschehen. Sie lernt einen offensichtlich Adeligen kennen, der sie tatsächlich zur Frau nimmt. Ihr Leben erfährt dadurch eine 180-Grad-Wende und nun blüht sie wie ein Baum im Sommerwind.
Das Glück währt jedoch nicht lange und ihr Ehemann muss in die Schlacht ziehen, in der er sein Leben lässt. Wieder steht Louise vor dem Nichts, verliert jegliche Hoffnung und geht schlussendlich in den Fluss. Sie will jetzt nie wieder ein Baum im Sommerwind sein. „

http://www.freilichtmuseum-elsarn.at/cms/website.php 

Wenn wer die Bilder der vorherigen Drehtage nicht kennt hier die Links:

RHIANNON GOES VIDEO II – Der Samstag und Sonntag

RHIANNON GOES VIDEO

aber hier nun die Filmset – Fotos vom Dreh in Eslarn….

…und ja, ich weis es sind wieder am richtig viele Fotos geworden…und ja ich habe eh schon aussortiert…..ABER

 

 

Kommentare sind geschlossen