Die offizielle Mittelaltersaison neigt sich dem Ende zu, und es folgt eine Zusammenfassung meiner mittelalterlichen Aktivitäten im Jahre 2011.

Seit Anfang des Jahres bin ich nun bei Civium Anasi, der Ennser Bürgerschaft, dabei, und war laufend bei den Vereinssitzungen dabei und wurde immer neugieriger, wie so ein Mittelalterfest ablaufen würde. Ende April war es dann soweit, ich besuchte die Walpurgisnacht in Enns und hatte auch das erste Mal meine mittelalterliche Gewandung an. Den vollständigen Bericht und die Galerie könnt ihr hier sehen.
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Bald sollte das nächste Mittelalterfest folgen: Die Rosenburg.
Ich hab von dieser Burg schon viel gehört, hatte aber bisher noch nie Zeit, sie mir mal anzusehen. Als ich dort ankam, war ich angehm überrascht. Im oberen Teil war hauptsächlich der Markt und im unteren Bereich die Lagergruppen. Ich lernte viele Leute kennen und es wurde mir nie langweilig. Galeriek-img_7523

Danach folgte eine mehrmonatige Pause, aber ich freute mich schon sehr auf den August, da das Ennser Mittelalterfest wieder stattfand, das ich letztes Jahr das erste Mal besuchte(es war auch meine erste Berührung mit der Mittelalterszene). Nur dieses mal war es anders: Ich war nicht als Besucher, sondern auch im Veranstaltungsteam tätig. Die drei Tage waren anstrengend, aber auch wunderschön, es folgten viele Highlights wie Gerichtsverhandlung, Gesänge von Arnulf, Schulmeyster und Gefolge, aber auch ein wunderbares Programm für Kinder. Nach den drei Tagen war ich erschöpft, aber mich packte nun endgültig das Mittelaltervirus:) Bericht Galerie

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Ein paar Wochen später fuhr ich dann nach Waxenburg, wo ein Ritterfest standfand, das unter anderem von Draconis Cognatio veranstaltet wurde. Ich blieb dort nur einen Tag und traf dort auch meine Ennser Truppe, wo ich einen sehr schönen Tag erlebte. (Bericht) Galerie

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Dann folgte Purgstall: Ich hab schon viel von dem Fest gehört, und war dementsprechend auch sehr neugierig. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das Fest fand in einem schönen Park statt, wo ich mittlerweise schon viele bekannte Gesichter sah. Die Lagergruppen und Händler waren gleichmäßig verteilt und auch für Speis und Trank wurde gesorgt. Zusammengefasst war es ein schönes Fest mit vielen Veranstaltungen für groß und klein.k-img_2821

Eine Woche später wurde ich dann zu einem Vereinslager von Milites Templar Spilberg auf der Burgruine Prandegg eingeladen. Das hat mich inbesonders sehr gefreut, da mir die Mitglieder schon sehr ans Herz gewachsen sind. Es folgte ein Nachmittag voller Gemütlichkeit, wo man die Möglichkeit hatte, Bogen zu schießen, oder auch mal eine Armbrust zu versuchen. Letzteres wollte ich unbedingt mal versuchen, da es mich schon längere Zeit mal reizte. In der Nacht wurde dann ein Fackelzug zu der Burgruine veranstaltet, der sehr imposant gestaltet wurde. Bei der Rückkehr ins Lager wurde von Feuermatrix noch eine Feuershow veranstaltet, die alle Besucher begeisterte. Galeriek-img_3438

Einen Tag später fuhr ich nach Eggenburg. Der Markt war über das ganze Stadtzentrum verteilt, und wenn man etwas in der Rubrik Mittelalter suchte, wurde man hier unter Garantie fündig. Auch diverse Shows von Rittern, Tanzgruppen und Musikern konnte man hier genießen. Allerdings waren die Lagergruppen sehr dünn gestreut, aber in diesem Falle war ist das Konzept ja eher für den Markt gedacht. Galeriek-img_3588

Ein paar Wochen ging es dann nach Spital/Phyrn zu einem Lagerworkshop. Diese wurden von KreuzritterOrden Des Silbernen Greifs Wels und der Pferde Station Barbarossa veranstaltet. Dort konnte man sich in verschiedenen Disziplinen versuchen: Bogenschießen, Axtwurf und Schwertkampf und noch vieles mehr. Auch ich versuchte mich mal im Axtwurf und erzielte sogar einen annehmbaren Erfolg. Diese Veranstaltung lockte viele Besucher an, und ich bin mir sicher, daß es nächstes Jahr ein größeres Fest wird. Galeriek-img_4112

Das nächste Fest, wo ich teilnahm, war dann der Hexenmarkt in Auberg, Es war eine kleine, aber sehr feine Veranstaltung. Der Wettergott meinte es nicht allzu gut mit uns, aber das hielt die Besucher nicht davon ab, zahlreich zu erscheinen. Man sah viele Stände, die verschiedene Schwerpunkte setzten, wie Literatur, Kräuter, auch auch Kosmetik. Für die “Hardcore”-Mittelalterfreunde ist es vielleicht weniger interessant, aber ich finde, daß es genauso dazu gehört.  Fotosk-img_4142

Wie ihr lesen könnt, war ich dieses Jahr sehr viel unterwegs, und ich habe viele neue Leute kennengelernt, die mir verschiedene neue Dinge zeigten. Aber am schönsten ist dennoch das Zusammensitzen und Plaudern, wo man auch verschiedene Sichtweisen kennenlernen kann. Man kann sich seine eigene Meinungen zu gewissen Themen bilden. Im großen und ganzen war die Mittelaltersaison sehr schön für mich, und ich bin mir sicher, daß es nächstes Jahr wieder weitergehen wird.

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