Die Nacht der Keltenfeuer im Schloss Asparn

Schloss Asparn ist immer eine Reise wert. Da die Veranstaltung erst um 17.00 Uhr begann blieb vorher noch genügend Zeit durch die Museumsräume zu schlendern und im Freigelände die Handwerksstände bei Tageslicht zu bewundern. Da die einzelnen Häuser weit auseinander liegen herrschte nirgends Gedränge und um die einzelnen Handwerker bildeten sich kleine Trauben, die sich die Vorgänge in der Herstellung erklären ließen. Die Musik fehlte auch nicht, was interessant war, da die Sänger wie Arnulf das Schandmaul und Meister Kolk auch in den Rollen der Geschichtenerzähler fungierten und dies ein ganz anderes Bild von den Künstlern zeigte. Was bei den Keltenfesten auffällt,  ist die Ruhe, die auf den Festen herrscht.  Mit Einbruch der Dunkelheit nahm die Zahl der Besucher stetig zu, die Keltenfeuer wollte niemand versäumen. Da sich der größte Teil um die Essenstände gleich beim Eingang verteilten, herrschte auch bei den Hütten und Ständen wenig Gedränge. Trotz der Menge an Menschen ist es ein Fest der Entschleunigung, da das Feuer eine eigene Magie schafft.

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