Linz: Mittelaltermarkt trifft auf Waffenverbot

Ein groteskes Wirrwarr an Informationen und deren Interpretation führte am Wochenende in der Linzer Altstadt zu einem „Mittelaltermarkt trifft auf Waffenverbot“.

Wie kam es dazu? Am 1. November wurde nach dem Sicherheitspolizeigesetz in der Linzer Altstadt erklärt. Diese soll mindestens 3 Monate beibehalten werden. Schon jetzt wurden Stimmen laut diese befristeten Zonen auf andere sogenannte Hotspots auszudehnen und die Dauer auf unbestimmt zu verlängern.

Das natürlich gerade der mittelalterliche Weihnachtsmarkt mitten in der Waffenverbotszone stattfindet ist so wie es ist. Und wie sollte es anders sein – Linz ist um eine Posse reicher.

Hier ein paar Zitate:

Klaus Schobesberger, der Obmann der Linzer Wirtschaftskammer sagte„Das Waffenverbot wird ohne Wenn und Aber durchgezogen, da gibt es sicher keine Ausnahmen“

Aus einer Aussendung der Landepolizeidirektion: „Sobald jemand ein berechtigtes Interesse am Mitführen von gefährlichen Gegenständen oder Waffen hat, ist dies nicht von der Verordnung umfasst und daher erlaubt. Darunter fällt auch die szenische Darstellung bei einer Kulturveranstaltung oder einem Familienfest.“

Zitat von Brigitte Adam von der Linzer Wirtschaftskammer, die den Markt mitorganisierte „Schaden ist aber keiner entstanden. Der Markt ist dadurch für manche noch interessanter geworden“

Dies konnte man so im „Raum“ stehen lassen……

 

Hier ein paar Bilder vom Kurzbesuch:

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