Die Oper Fidelio auf der Burg Gars

Die Oper Fidelio ist die einzige Oper die Beethoven komponierte und wurde als Befreiungsoper im Jahre 1805 im Theater an der Wien uraufgeführt und ist eine Utopie über Freiheit und Liebe sowie über die Abkehr von Willkür und Tyrannei. Die politische Sprengkraft des Werkes war und so groß, dass die Oper schon vor ihrer Uraufführung zunächst verboten wurde. Bis heute begehrt und bewegt das Drama durch seinen ungeheuren Drang nach Protest gegen Unrecht. Was zu der damaligen Zeit einigen Wirbel auslöste und vielleicht auch deshalb die einzige Oper von Beethoven blieb.

Das Thema ist so alt wie die Zeit – Liebe, Treue, Neid, Tyrannei und Hass. Themen die zur Zeit der Babenberger die Herzen bewegten und sich wie ein roter Faden in die Neuzeit zieht. Die Oper hat von ihrer Aktualität nichts verloren und ein Besuch der Burg Gars als Kulisse für die Veranstaltung bietet ein einmaliges Erlebnis in die Geschichte einzutauchen.

Die Aufführung in Gars ist auch die einzige Aufführung in Österreich die auf technische Unterstützung der Sänger verzichtet, was eine große Herausforderung für das Orchester und die Sänger ist. 

Zum Inhalt der Oper, die in Spanien vor 200 Jahren spielt.

Da er seinen korrupten Machenschaften im Weg ist lässt Gouverneur Don Pizarro den für Recht und Freiheit kämpfenden Florestan still und heimlich in den Kellern des spanischen Staatsgefängnisses verschwinden. Florestans Frau Leonore sucht verzweifelt nach ihrem Geliebten. Unter falscher Identität (Fidelio) schleicht sie sich als Gehilfe des Kerkermeisters Rocco ins Gefängnis ein, wo sie Florestan vermutet. Dem zu Unrecht Eingekerkerten schon so nahe, spitzt sich die Lage zu, als Pizarro beschließt, sich des politischen Gefangenen endgültig zu entledigen. Wird es Leonore alias Fidelio gelingen, das Mordkomplott noch rechtzeitig zu verhindern?

 

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