Die Jankusmauer – ein alter Kultort

Die  sogenannte Jankusmauer ist ein klippenartige Felsformation in der Ortschaft Liebenstein. (48.510021, 14.778781). Am besten parkt man direkt im Ort, schräg gegenüber dem Gasthaus. Von dort auf einem beschilderten Schotterweg zu einem recht großen “Schuppen”, dann ansteigend zum Gipfelkreuz. Gesammtgehzeit: 10 Minuten.

Einige “Teufelssagen”, die diesen Ort “unheimlich” machen und ihn für jeden Besucher “verdammen” sollen, weisen ganz eindeutig auf einen sehr alten und wohl auch in den letzten Jahrhunderten genutzten Kultort hin. Dem katholisch motivierten Brauchtum folgend, wurde 2013 von der Ortsgruppe der Naturfreunde ein massives Stahlkreuz am höchsten Punkt der Jankusmauer errichtet. Was dies mit Freude an der Natur zu tun hat?

Zumindest die Harmonie dieses Platzes wurde nachträglich zerstört, und wie es um den Einfluss dieser Menge an Metall auf die Energien dieser Felsformation bestellt ist, kann jeder selbst beurteilen. Für Interessierte bietet sich der “hintere Teil” an, zwei noch vorhandene Schalen im Gestein und wenn man den Ort Richtung Liebenau verlässt, ist rechts in der Steigung ein kleines Gehöltz (48.511828, 14.783800), das unbedingt einen Besuch wert ist…..lassen sie sich überraschen!

“Auf der Jankusmauer bei Liebenstein, einem Dorf bei Liebenau, hat der Teufel seinen Sitz. Zu Weihnachten öffnet sich die Mauer; wer aber hineingeht, den fängt der Böse. Auf der Jankusmauer hat der Teufel öfter Geld gezählt. Es sind dort zwei kesselförmige Vertiefungen, in der einen steht das ganze Jahr Wasser, die andere ist stets trocken, in der nassen siedet der Teufel Geld und zählt es in die trockene hinein. Dies geschieht meistens um Weihnachten.”

“Von der Jankusmauer, in der der Teufel wohnt und von wo er in warmen Tagen hervorkommt, brachte er einmal einen Sack voll Geld in ein Bauernhaus. Ein Kind hatte sich in den Finger geschnitten, mit dem Blut schrieben die Eltern den Namen Gottes auf den Sack. Da konnte ihn der Teufel nicht mehr heben und mußte ihn zurücklassen.”

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