Die Gudenushöhle – älteste Funde in Österreich

Anfahrt und Parkplatz:

Wenn man vom Süden, von der Donau kommt, dann fährt man durch Weißkirchen nach Weinzierl am Walde und von dort weiter in Richtung Purkersdorf. Vor Purkersdorf erreicht man das Tal der kleinen Krems (48°26’24.9″N 15°23’53.2″E) dort ist eine Bushaltestelle, ein paar Hinweisschilder und eine Abzweigung. Folgen sie rund 100 Meter der Schotterstrasse zum Parkplatz links „unterhalb“ auf einer Wiese.

Folgen sie der Forststraße und nach kaum 15 Minuten bei einer kleinen Abzweigung links runter und die kleine Krems queren…ein toller Blick auf die Burg Hartenstein tut sich auf. Nach 5 Minuten erreichen sie ein Brücke die sie direkt zur Gudenushöhle bringt. Doch bitte um Vorsicht: im Herbst war der Boden der Brücke recht rutschig. Am anderen Ende der Brücke, liegt die Höhle direkt vor ihnen.

Die Gudenushöhle

Dieser Ort ist vermutlich eine der ältesten befundeten Siedlungsstätten in Österreich, wenn nicht in Mitteleuropa. 1884 begann eine Gruppe Heimatforscher unter der Leitung des Benediktinerpaters Leopold Hacker aus Göttweig mit der systematischen Erforschung der Höhle. Finanziell unterstützt wurde die Gruppe vom damaligen Besitzer der Burg Hartenstein dem Freiherren von Gudenus, nach dem die Höhle auch benannt wurde.

Die verschiedenen Funde, von denen der älteste auf 70.000 Jahre v. Ch datiert wurde, weisen auf verschiedene Besiedlungsperioden hin. Einige Funde sind im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt.

(Knochenpfeife aus der Gudenushöhle bei Krems/NÖ (ca.16.000-10.000 v. Chr.), heute im Naturhistorischen Museum Wien. )

 

Kommentare sind geschlossen