Das magische Kupfertal

Das Kupfertal ist eines jener etwas verstecken „Juwelen der Wachau“. Fernab der mehr oder weniger bekannten touristischen Highlights öffnet sich ein wunderbares Tal das so manche Überraschung birgt. Die gesamte Wachau ist ja bekannter Weise ein sehr altes Siedlungsgebiet, und war unter den Römern auch Grenze, die mit Wachtürmen bestückt war. Die Versorgung der Wachtürme und der Warentransport dieser Region erfolgte über das Kupfertal. Ein Teil dieser Straße ist noch immer zu sehen.
Es gibt viele Wanderungen im und durch den Dunkelsteiner Wald, ich möchte hier einen der einfacheren vorstellen. Parken sie in Bacharnsdorf entlang der B 33. Der Weg in das Kupfertal beginnt beim Schild „Römerweg“. (48°22’06.9″N 15°26’43.2″E)

Sie schlendern durch die Weinberge, passieren einige Häuser und erreichen den eigentlichen Waldweg. Schon bald sehen sie die bizarren Felstürme über ihnen aufragen. Nach wenigen hundert Metern erreichen das „Tor“. Ich habe diesen bizarren Felsdurchbruch so genannt weil er wirklich so etwas wie ein Tor eine Trennung, einen Übergang darstellt …sie werden es bemerken. Folgen sie dem Dürrenbach noch ein paar Schritte und sie werden links Felstürme aufragen die eine „Schüssel“ flankieren. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen…..gehen sie hinein…..betrachten sie in aller Ruhe die Felsen. Schlüpfen sie vielleicht durch den Felsspalt links oben oder wandern sie diesen Kessel weiter hinauf. Wie auch immer. Weiter sind wir im Grunde bei unserer Erkundungswanderung auch nicht mehr gekommen, weil wir „wild“ in der Gegend herum gekraxelt sind und irgendwann den Wanderweg wieder gefunden haben.

Weiter dem Wanderweg entlang gäbe es noch das Türkentor wo sie den „unteren Römerweg“ verlassen und den „oberen Römerweg“ zurückwandern können. Laut Beschreibung beträgt die reine Wanderzeit 1,5 Stunden, aber wenn sie so wie wir die Nase überall reinstecken und überall hochklettern müssen, könnte die Wanderung auch schon mal den ganzen Tag dauern.

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