Das Hewigsbründl von Bad Zell – eine frühmittelalterliche Heilquelle

Da sich im heutigen oberösterreichischen Bad Zell schon im Frühmittelalter Fernhandelswege trafen, wurde um 1208 von Regensburger Mönchen eine erste Siedlung gegründet, die sich wegen ihrer verkehrsgünstigen Lage schnell zum Markt entwickelte. Die Heilquelle ist zumindest 1500 urkundlich erwähnt, existiert aber schon viel länger. Das Wasser ist stark eisenhältig und leicht radioaktiv ( Radon). Im nahen Kurzentrum wird es vorwiegend zur Behandlung von Rheumaerkrankungen und zur Unfallnachbehandlung eingesetzt.

Die „Hedwigslegende“

Die heilige Hedwig machte einst zu Fuß eine Wallfahrt nach Rom. Sie hatte vorher gelobt, den ganzen Weg barfuß zu gehen; doch ihr Beichtvater befahl ihr, Schuhe zu tragen. Um beides zu erfüllen, ist sie barfuß gegangen, hat aber ihre Schuhe in der Hand mitgetragen. Einer anderen Legende zufolge trug sie eiserne Schuhe an den Füßen. Auf ihrer Wanderung ist sie auch nach Zell gekommen und hat hier gerastet. An dieser Stelle soll das Hedwigsbründl entstanden sein.

Interessierte sollten sich für diesen besonderen Ort die nötige Zeit nehmen, und die einzigartige Athmosphäre des Brunnenraumes schweigend geniesen, und Gefäße nicht vergessen!

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