Burg Spilberg

Allgemeine Information23

  • Idyllisches Ausflugsziel inmitten eines Naherholungsgebietes.
  •  WO:Im Gemeindegebiet von Langenstein südwestlicher Auwald. B3 – Abzweigung Langenstein/St. Georgen, von Linz kommend, nach der Unterführung 1. Ausfahrt. Auf Schotterstraße bis zum Fahrverbotsschild.
  • Parken entlang der Straße. An einer anderen Lösung wird bereits gearbeitet.
  • Öffis: Von Linz mit der Summerauerbahn, bis nach St. Georgen, oder Steyregger Brücke.
  • Private Burgruine: Der vordere Teil, die Vorburg ist vermietet und nicht zu besichtigen
  • Restaurierung durch den Verein Freunde der Ruine Spilberg unter Führung von Obmann Ferdinand Naderer
  • Öffnungszeiten: Homepage http://www.spilberg.at/  an den Tagen an denen in der Burg gearbeitet wird – Eingang im hinteren Teil (rechts rum) . Vorne ist der private Bereich – bitte nicht stören.
  • Führungen: ab 5 Personen durch den Verein Ruine Spilberg
  • Größe ca 7500m²
  • Essen: zB: viele einladende Gasthäuser in unmittelbarer Umgebung zb. in St.Georgen a.d. Gusen Marktstub´n Böhm, GH Ragailler, GH Samheim, GH Pree und …
  • Vor der Burg befindet sich eine kleine Kapelle mit Granitbank, welche förmlich zur Rast einlädt.http://www.oebb.at/

Wanderungen rund um die Burg

 Baden

In den Freibädern von Mauthausen und St. Georgen/Langenstein und natürlich an den stromaufwärts gelegenen Schotterbänken des Donauufers, unter anderen dem „Langensteiner Lido

Mit dem Rad

Die Ruine Spilberg liegt direkt neben dem Donauradweg http://www.fahrrad-tour.de/DonauradwegVerlauf.htm

 Geschichte

  • Hier in aller kürze nur ein paar unvollständige Höhepunkte in der langen und abwechslungsreichen Geschichte der Burg. Näheres in der Linksammlung am Ende.
  • Der Burgverein gibt gerne Auskunft über die ruhmreiche und wechselhafte Geschichte von Spilberg.
  • Im Speziellen ist Martin Hanl von https://de-de.facebook.com/fidelesspilberg ein profunder Kenner der Geschichte von Spilberg und den geschichtlichen Ereignissen im Umland Perg und Enns.

Wahrscheinlich wurde am damaligen rechten Donauufer, auf einem direkt an der Donau liegenden Felsen schon ein römischer Wachturm, als Teil der Limesverteidigung erbaut.

Wegen der strategisch perfekten Lage wurde schon vor dem 12 Jh. von den
Herren von Perg und Machland mit dem Bau der ersten Burg begonnen. Nach dem
Tod Ottos von Machland im Jahre 1148 ging die Burg erstmals urkundlich
erwähnt an Otto III. von Lengenbach (1130–1192), der ab 1188 Domvogt über
die Besitzungen des Hochstiftes Regensburg im Herzogtum Österreich war. Die
folgenden verschiedenen Besitzer bauten die Burg immer weiter zu einer
prachtvollen Burg mit Schlosscharakter aus. Mehrere Jahrhunderte, bis weit
ins 18 Jh., war Spilberg ein wichtiger militärischer Stützpunkt inmitten
der Donau zur Überwachung des regen Handelsverkehrs und der damaligen
Grenzen. Die Vorburg ist seit jeher durchgehend bis heute bewohnt.

Seit die Donau Mitte des 19. Jh. großflächig reguliert wurde, liegt Spilberg nunmehr inmitten einer Halbinsel im Auwald am Langensteiner Donauufer. Die vielfältigen Funktionen der Wasserburg Spilberg, lassen sich nur mehr bei  Hochwasser erahnen, wenn die Donaufluten an den Grundmauern der Burg nagen. Siehe auch das letzte Bild, mit Hochwassermarken.

Historische Bilder

All diese Bilder stellen die Ruine als Wasserburg dar.

 

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Hier einige  Foots, die Mitte der 1990er Jahre enstanden sind.

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Hier sieht man schon sehr deutlich wie die Mitglieder des Vereins der Freunde der Runine Spilberg  http://www.spilberg.at/ die Runie  restaurierten. Alleine im Jahr 2013 mit über 1.200 Arbeitsstunden.

Sogar aus Kärnten und Niederösterreich kommen Begeisterte aus der Mittelalterscene zur Unterstützung der Burgsanierung

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Hier zu sehen: ERWIN der Lederer und PETER der Bogenbauer

„Gemma Burg restaurieren“, könnte in den Umlandgemeinden zum geflügelten Wort werden. Ein Arbeitseinsatz an der Burg, verbrennt nicht nur überflüssige Kalorien, es ersetzt auch das Fitnesstudio, und man hat etwas sinnstiftendes getan. Wer kann schon behaupten, an „seiner“ Burg mitgearbeitet / mit gespendet zu haben.

 

 

Fotos vom August 2015

Diese folgenden Bilder entstanden während einer Führung des Obmanns, Hr. Ferdinand Naderer. Durch diese fachkundige Führung, konnte ich tiefe Einblicke in die Geschichte, Funktion und Erhaltung der Burg gewinnen. Der Verein freut sich über jede tatkräftige und/oder finanzielle Unterstützung. Anmeldungen: siehe Homepage.

 Links:

 

 

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