Burg Prandegg

Allgemeine Informationenw7

  • Einen fantastischer Rundblick bietet die zweitgrößten Burg in Oberösterreich, von ihrer Lage auf einen Höhenrücken in mitten der Wälder des untern Mühlviertels

  • WO: Zwischen Gutau und Schönau im Mühlkreis.  Anfahrt über Pehersdorf und dann weiter auf  asphaltierter Stasse bis Parkplatz 2 (beschildert). Am besten kurzen Fußweg zur Burg. Die Zufahrt zur Taverne und zur Burg ist auf einer engen Forststrasse erlaubt. Achtung: kaum Ausweichmöglichkeiten.
  • Navi-Blödsinn: 4274 Schönau im Mühlkreis, Prandegg 3. Zumindest mein Navi und Google Maps zeigt als Zufahrt einen Wanderweg vom Parkplatz 1.  Diesen bitte nicht benutzen (hier sind schon mehrere Autos hängen geblieben), sondern über P2 (Pehersdorf) zufahren.
  • Parken: Am Parkplatz 1 (unten) und auf einen ca. 45 minütigen Wanderweg weiter bergan. Am Parkplatz 2 (oben) auf einer ebenerdiger  Forststrasse  in ca. 20 Minuten zur Burg.
  • Öffis: Bis Schönau im Mühlkreis, dann weiter auf Wanderweg.
  • Busse: Busse sind willkommen! Auf Parkplatz 2 ist ausreichend Platz zum wenden und parken. Von dort gerade mal 10 Minuten zu Fuß.
  • Für Gehbeinträchtigte: Der Wirt der Burgtaverne holt sie gerne vom Parkplatz 2 ab. Eine Voranmeldung ist ratsam. Franz Leitner 0664 / 5736973
  • Restaurierung: In Einvernehmen mit dem Budesdenkmalamt, arbeiten seit 1996 die Mitglieder des Burgvereines Prandegg http://www.prandegg.com/ und viele Helfer an der Restaurierung. Obmann Gottfried Viehböck. Wer aktiv mithelfen möchte ist jederzeit wilkommen. In der letzten Juli Woche und in den ersten zwei Wochen im August wird intensiv gearbeitet.  Arbeitseinteilung unter
    Tel. 07261/7618.
  • Öffnungszeiten: Die Anlage ist frei zugänglich. Bei Schnee und Eis jedoch nicht ungefährlich.
  • Führungen: 07261 / 7541 (Berthold Moser)
  • Essen: Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Taverne zu Prandegg http://www.taverne-prandegg.at/ in der ehemaligen Meierei direkt unterhalb der Burg. Familie Leitner und ihr Team haben  in den letzten Jahren ein Kleinod unter den Ausflugszielen erschaffen, in dem schon so mancher Burgbesucher wegen der Gastfreunlichkeit und Gemütlichkeit länger „hängen“ geblieben ist. An dieser Stelle ein persöhnlicher Tipp: für den spätnächtlichen Rückweg zum Parkplatz, ist eine Taschenlampe sehr zu empfehlen, auch wenn man nur mal kurz beim „Franz“ rein schauen wollte. Die Zufahrt zur Taverne ist erlaubt. Siehe: unter WO
  • Brot backen: An den Wochenenden wird bei der Burgtaverne frisches Bauernbrot gebacken. Wer schon einmal ofenfrisches Bauernbrot gegessen hat der ist ohnehin auf den Geschmack gekommen. Wer´s  noch nicht versucht hat: auf zum Brotbacken nach Prandegg ! Informationen in der Taverne.
  • Sommerrodeln: In der Nähe befindet sich die Stoaninger Alm .Eine Seed-Gleit-Bahn für den Sommer und ein Schilift für den Winter. http://www.stoaninger-alm.at/  (Erich Kriener Steiningerberg 2, 4274 Schönau i. M.)
  • Museum: im „Zehnerstöckerl“ unterhalb der Burg, gegenüber der Taverne. Wenn geschlossen: Bitte beim Wirt der Taverne, Hr. Franz Leitner melden.

Wanderungen

Wanderkarten bei der Gemeinde Schönau. http://www.schoenau-im.at/, oder http://www.taverne-prandegg.at/downloads/wanderkarte.pdf

Burgenrundweg: Der Burgverein hat 2013 einen spektakulären Rundweg um den nordwestlichen Teil der Burg geschaffen. http://www.prandegg.com/index.php?content=rundweg. Im hinternen Teil der Burg führen mehrere Treppen über idylische Felskuppen zu den Grundmauern der Burg. Auf ein kurzen Weg zurück zur Taverne. Dauer ca. 20 Min. Sehr zu empfehlen !

Bad Zell Burg und zurück:  ca. 5-6 Stunden

Mönchstein: Der Mönch bei Prandegg  ist ein rund 60m hoher Granitfelsen mit über 72 Kletterrouten mit den Schwierigkeitsgraden 1 bis 9+.

Mönchstein_Schönau

Schönau – Burg und zurück. Wanderweg Nr. 81
Länge: 14 km, Gehzeit: 3-4 Std
Der längste, wohl aber auch der interessanteste Wanderweg führt vom Ortszentrum Schönau über die „Stoaninger Alm“ mit Raststation und Speedgleitbahn und den Herrgottsitz nach Westen.  Der Hergottsitz ist einer der schönsten öberösterreochischen Schalenstein, und war in vorchristlicher Zeit ein Kult.- und Opferplatz.Von dort geht es weiter über Kollnedt nach Prandegg, der zweitgrößten Burgruine Oberösterreichs.  Zurück auf dem gut beschilderten Wanderweg durch die bäuerliche Kulturlandschaft nach Schönau.

Der Johannesweg

Der Johannesweg http://www.johannesweg.at/ ist ein  überregionaler Wander und Pilgerweg im unteren Mühlviertel. Der 84 km lange Rundweg führt durch sieben Gemeinden in der Region Freistadt und ist Teil des Wandernetzes der Mühlviertler Alm http://www.muehlviertleralm.at. Der Beginn des Johannesweges ist prinzipiell in jeder Gemeinde möglich. In der Gemeinde A-4282 Pierbach befindet sich eine Übersichtstafel über den gesamten Weg.  Ein Abschnitt des Weges führt auch über die Ruine Prandegg. Karte: http://www.oberoesterreich.at/aktivitaeten/sommer/wandern/oesterreich/tour/100438/johannesweg.html?h=476 oder Karte und Bücher bestellen bei http://www.johannesweg.at/.

Reiten und Wanderreiten

In der Region um die Burg gibt es viele Reiterhöfe, die auch induviduelle Wanderreiter Touren anbieten. Viele von ihnen führen auch nach Prandegg, wo sowohl für Reiter und Pferd gesorgt wird. Schlagbaum, Pferdetränke und Pferderast, sowie ein kleine Koppel sind vorhanden. Die „Prandegger Runde“ ist ein 12 Kilometer langer Reitweg von Schönau nach Prandegg und zurück, und sollte in ca. 4 Stunden zu bewältigen sein. http://www.muehlviertel.at/oesterreich/tour/430000876/prandegger-runde.html?h=6907

Eine sehr Informative Seite ist: http://www.pferdereich.at/de/gps-touren.html?gpstour=430000874. Alles was der Wanderreiter begehrt ist hier zu finden.

 Baden

Freibad Von Schönau, Badesee Rechberg, Badesee Tragwein, Hallenbad Gutau und Pregarten, und natürlich die im Aisttal an zahlreichen natürlichen Badeplätzen, zB., gegenüber der Ruine Reichenstein. Nur ca. 10 Minuten von der Burg entfernt im Aisttal beim Staubereich des Kleinkraftwerkes Haselmühle. Der Mönchstein, ebenfalls an der idyllischen Aist, ist ca. eine halbe Stunde von der Burg entfernt, und bietet einige Plätzchen zur Abkühlung für Wanderer und Kletterer.

Mit dem Rad

Wenn man ein paar Hügeln nicht scheut ist die Burg ein lohendes Ziel.

Veranstaltungen

Perchtenlauf und eines der schönsten Mittelalterfeste des Landes. Bericht und Fotos: http://www.taterman.at/?s=prandegg&search=Suche

Camping

Noch ein romantischer Geheimtipp. In Absprache mit der Burgtaverne. Lagerfeuerromantik direkt vor der hoch aufragenden Kulisse der Burg Prandegg als bleibende Erinnerung.

 Geschichte

Um das Jahr 1000 siedelten sich in der Region die edelfreien (*) Herren von Marchland an, die ihr Gebiet weiter nordwestlich ausdehnten. Für die umfangreichen Brandrodungen und nicht zuletzt für die Christianisierung wurden die Burgen Ruttenstein(um 1150) und  Prandegg ( um 1200 von Dietrich von Windegg, aus dem Geschlecht der Pranter) erbaut. Zunächst als befestigte Stützpunkte, für die Urbanisierung. Im Laufe der Jahrhunderte wurden daraus mächtige Festungen.

Kupferstich

1287 wurde Prandegg zum ersten mal urkundlich erwähnt.Lange Zeit waren die Besitzungen und die Einkünfte der Burg Prandegg, und des dazugehörenden Umlandes zweigeteilt. In eine kirchliche (Regensburg) und eine „weltliche“ (zunächst Prantner). Die Lehensteile (http://de.wikipedia.org/wiki/Lehnswesen) wechselten öfters den Besitzer, bis schließlich 1534 Hildeprant Jörger http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rger_von_Tollet mit dem Lehen betraut wurde, und 15336 beide Lehen von der Lehenshoheit frei kaufte. Im selben Jahr wurde auch Bad Zell und später viele andere Höfe zur „Besitzung Prandegg“ zu gekauft.  Wichtigste Neuerwerbung der Jörger war 1607 das Schloß Zellhof. Bis zur Gegenreformation vergrößerte sich der Besitz der Jörger stätig. Nur waren die Jörger bekennende Protestanten, und mußten, wie viele andere zu jener Zeit (1631) ihren Besitz den katholischen Gotthard von Serffenberg (Spielberg) verkaufen. 1642 kauften schlißlich die Salburger den gesamten Besitz, und verlegten den Wohnsitz und Amtsitz auf das „modernere“ Schloß Zellhof. Die Burg verlor an Bedeutung. Seit 1823 ist die Burg ein Teil des Besitzes der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha.

Genaueres beim Burgverein Prandegg http://www.prandegg.com/

(* edelfrei): Im Mitelalter bedeutete edel- oder hochfrei, vereinfacht ausgedrückt, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses.

 

 

Ein paar Bilder vom Nachtshooting im Herbst 2017

Herbst 2017

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