Burg Falkenstein (OÖ)

Text von: Der Schönleitner (historischer Teil) und Imago Nuntius  – Fotos: Imago Nuntius

WO: Falkenstein 24, 4142 Falkenstein. Zwischen Hofkirchen im Mühlviertel und Altenhof liegt auf halber Strecke der einstige Meierhof. Beschilderung der Burg. Ab hier geht man ca 10 Min abwärts (!) zu Burg.

Parken: Bitte nicht beim Meierhof, diese Flächen sind privat.

Öffnungszeiten: ganzjährig zu besichtigen, wobei bei  das Betreten  der Anlage wegen Einsturtzgefahr verboten ist.

Kontakt: Schloß Altenhof. http://www.schloss-altenhof.at/ und der Verein zur Erhaltung der Ruine: https:06//www.facebook.com/RuineFalkensteinHofkirchen

Tipp: in der Nähe liegt Schloß Altenhof. http://www.schloss-altenhof.at/. Dem Garten des Schosses unbedingt einen Besuch abstatten.

Essen & Trinken: im nahen Pfarrkirchen im Mühlkreis (6 km). Die Gastro im Ort würde ich nicht empfehlen (Stand 2016)

Baden: Waldbad Pfarrkirchen

6e6b0de3aca5ee4c36585f5c13a2a0e7

Wandern: Der Rannatalwanderweg ist eine wundeschöne Wanderung von Altenhof zur Ruine Falkenstein zum Rannastausee und wider zurück nach Altenhof.

Bilder von der Burg Falkensten

1 2 3 4 5 06 07 08 20 30 40 50 60

 

Historisches

 „Urbar ober die Herrschaft Falkhenstein in Österreich ob der Enns de Anno 1607

Schloss Falkhenstein welches ungevehrlich ein viertel stucks weegs von der Thonaw hinein in ainer sehr hochen Leitten ligt, aber vast umb und umb mit Bergen überhöcht alda unden im Thall ain Wasser, die Ranna anandt für rindt, wie es mit seinen Zimern, alß Stuben, Kamer, Khellern, Stölln, Gwelbern, Traidkasten und anderen Gemächern, mehr ainer Kapelln, Prewhauß und denen alda verhandenen und erbauten Thyernen und allen anderen Ein- und Zugehörungen, Hochheiten, Herligkeiten, so zue aines Herrn Wohnung zimblichermaßen erpauth, ein und umbfangen ist.

Alda auch ligt vor dem Schloß der Wasserthuern, ain Tafern, sambt Städl und Ställn, wie auch under dem Schloß ain khlains Haußmyllel, so erst neulichen erpaut worden“

Nur wenige Kilometer von der in diesem Gebiet schluchtenartigen Donau entfernt, trifft man im beschaulichen Rannatal eine komplett versteckte und stark verfallene Ruine an. Man möge aufgrund der heute abgelegene Lage meinen, dass diese Burg eine eher unspektakuläre Bedeutung in der Geschichte hatte, zumal die Ranna hier fast völlig unbesiedelt ist und nahezu alle Ortschaften wie etwa Hofkirchen oder Altenhof auf der typischen Mühlviertler Anhöhe und damit höher als die Ruine selbst liegen. Das mag auch der Grund sein, dass die Burg fast völlig in Vergessenheit geriet und derart stark verfiel, dass man diverse Bauteile wie etwa den ehemals fünfeckigen Bergfried sich nur mit etwas Fantasie vorstellen kann.

 

Ist Falkenstein nun tatsächlich eine vergessene Anlage?

Historiker würden diese Frage mit einem sehr betroffenen Blick verneinen, denn Falkenstein gehört geschichtlich zu den bedeutendsten Burgen im Land ob der Enns und ist in einem Atemzug etwa mit Schaunberg oder Ruttenstein zu nennen, zumindest geschichtlich gesehen, wenn nicht Falkenstein zeitweise sogar ein wenig bedeutender gewesen ist.

Wer die ältesten Zeugnisse dieser Geschichte besichtigen möchte, muss das eigentliche Burggelände verlassen und einen Berg etwas weiter östlich erklimmen. Hier sind die letzten Reste der Burg Peilenstein zu sehen, die von der Forschung als Vorgängerbau von Falkenstein gesehen wird, wenngleich die archäologischen Funde auf eine zeitgleiche Gründung hinweisen. Ob hier tatsächlich zunächst die Herren von Peilstein saßen ist also durchaus zu hinterfragen.

PD_52_File_004

Die letzten Reste der Burg Peilenstein (©Hopf)

peilnstein

Möglicherweise wurde Peilenstein auch von Georg Matthäus Vischer (1674) dargestellt!

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen die ursprüngliche Lage der Burg nächst Falkenstein spricht auch die Gründungssage von Falkenstein, die jener von Falkenstein im Weinviertel durchaus ähnlich ist, wo ein entflogener Falke auf einem Felsen gefunden wurde und dieser daher mit einer Burg und diese mit dem Namen „Falkenstein“ versehen wurde. Auch hier soll ein reicher Herr zur Jagd geritten sein, angeblich hieß er Ernst von Peilstein. Doch der Falke beschloss eines Tages, das gewohnte Umfeld mit einer aussichtsreichen Beute und einem Leben in Freiheit zu tauschen. Es bedurfte tagelanger Suche und Todesdrohungen seitens des Burgherren, um das edle Tier wieder ein zu fangen. Angeblich saß es auf einem Felsen oberhalb der Ranna, auf den man- als Andenken an diese Geschichte- die Burg errichtete.

Die Falkensteiner tauchen um 1140 mit einem Adelram erstmals urkundlich auf und sind Ministerialen der Passauer Bischöfe. Als solche war es ihre Hauptaufgabe, dieses Gebiet zu roden und langfristig zu besiedeln. Die Geschichte, dass im Jahre 1862 innerhalb des Ruinengeländes die Grabstätte Chadelohs I. gefunden wurde und dabei  ein bemerkenswertes Schwert zum Vorschein kam, das zur Zeit des Dritten Kreuzzuges (1189/90) entstanden sein dürfte, wird heute mangels Grabungsberichts und aufgrund einer neuen Hypothese zum Standort der Kapelle akut angezweifelt. Dieses ominöse Schwert existiert zwar noch und wird heute im Linzer Landesmuseum aufbewahrt, unklar ist allerdings, ob es tatsächlich auf Falkenstein gefunden wurde.

Neben dem Rodungsauftrag konnten sie aber auch der Jagd nachgehen, die sich im Mittelalter ja höchster Beliebtheit erfreute. Doch genau diese Unternehmen konnten des öfters recht fatal ausgehen. Die meisten Wälder waren damals noch unberührt, es gab weder Wege noch markante Punkte, die für Wanderer von Bedeutung gewesen wären. Und so verirrte sich so mancher „Besucher“. Auch einem Falkensteiner, Herrn Chadeloh (II.), passierte dieses Unglück, noch dazu angeblich an einem nebligen Novembertag, der ihm eine Orientierung an der Sonne unmöglich machte. So blieb ihm vorerst nichts anderes übrig, als zu beten und einen Schwur ab zu legen. Genau an dieser Stelle, wo er nun betete, wolle er ein Kloster errichten lassen, wenn er wieder heil auf seine Burg kommt.

Das Wunder trat ein und der Falkensteiner gründete ein Kloster, wo man einige Zisterzienser hinschickte. Urkundlich belegt ist dieser Gründung übrigens nicht, lediglich zwei Dokumente von 1204 (wo der Kellermeister des Klosters erwähnt wird!) und 1209 belegen ihr Bestehen, dann schweigen die Berichte. Angeblich habe ein kalter Winter und die doch recht unwirtliche Lage (über die es heute nur mehr Spekulationen gibt!) zum Scheitern des Projekts geführt.

Chadeloh II. von Falkenstein und der Bischof von Passau bemühten sich dennoch, hier ein Kloster längerfristig an zu siedeln und hatten Erfolg. 1218 wurde das Kloster Schlägel gegründet und nunmehr dem Prämonstratenserorden übergeben. Es hat bis heute Bestand. Um mit den böhmisch- slawischen Nachbarn nicht andauernd auf Kriegsfuss zu stehen, wurde auf eine Taktik wert gelegt, die später auch die Habsburger aufgreifen sollten, nämlich die der Heiratspolitik.

Chadeloh II. von Falkenstein hatte eine Tochter, die er 1217 geschickt mit Budiwoy von Rosenberg, einem böhmischen Hochadeligen, vermählt hatte. Dadurch ging die Burg 1227 an die Rosenberger und somit an eine böhmische Adelsdynastie. Man wird an dieser Stelle wohl nicht umhin kommen, ohne sich vorzustellen, dass das westliche Mühlviertel fast zu Böhmen gehört hätte und in nächster Generation beinahe böhmisches Krongut geworden wäre: Zawisch von Rosenberg (in einigen Quellen auch als „von Falkenstein“ bezeichnet), Sohn des Budiwoy und der Bertha, gehörte zum Umkreis König Ottokar Premysls. Franz Grillparzer hat ihm in seinem Drama „König Ottokars Glück und Ende“ ein denkwürdiges Denkmal gesetzt:

Herr, es gibt Dinge, die man mit Recht dem König selbst verbirgt!“, spricht Zawisch mutig dem König gegenüber, als dieser ihn über einen Liebesbrief befragt. Ein aufmuckender Adeliger? „Sieh da, Herr Rosenberg! Ei, Gott zum Gruß! Ich denk, Ihr folgt uns doch wohl auch ins Feld? Ihr seid der Ersten einer meines Reichs, auf den ich vor gar vielen andern zähle.“, so begrüßt Ottokar seinen Grafen, als es zur verhängnisvollen Schlacht bei Dürnkrut- Jedenspeigen kommt. Ist er bis zum Schluss ein Königsliebling?

Insgesamt stellt Grillparzer seinen Zawisch als eigenmächtigen Untergebenen und Liebhaber der Königin dar, der immer wieder den König blamiert („Es war ein Scherz!“) und am Ende sogar mit Ottokars Gattin Kunigunde zu Rudolf flieht. Dieser zeigt sich nicht besonders erfreut: „Dankt Gott, Herr, daß Ihr nicht mein Untertan, ich wollt‘ Euch das Kapitel sonst erklären!“, so Rudolf zu Zawisch.

Nach dem Tode Ottokars 1278 kam es in Böhmen zu Thronwirren, da Ottokars Sohn Wenzel noch minderjährig war. Zawisch ging eine Beziehung mit Kunigunde ein und heiratete diese 1285. Lange dauerte die Ehe aber nicht. Nach nur drei Monaten starb die Gemahlin. Damit begann auch der Fall des Zawisch, der immer mehr in die Gegnerschaft des jungen Königs geriet. 1286 verzichtete er auf seine Hofämter und zog sich nach Ungarn zurück, seinen Besitz wollte er aber nicht hergeben. Am böhmischen Königshof ohnehin schon in Ungnade gefallen, ließ der König ihn verhaften und 1290 hinrichten. Damit endete das Abenteuer des „böhmischen Rasputin“.

Für Falkenstein dürfte sich Zawisch nicht so sehr interessiert haben. Die damals noch kleine Burg erfuhr keine baulichen Veränderungen. In den meisten Quellen werden Burgpfleger genannt, welche die Namen der älteren Falkensteiner annahmen, so hieß einer etwa Chadeloh! Dennoch war nach 1286 die Burg schnell für einige benachbarten Fürsten von großem Interesse. Zuletzt konnte sich Herzog Albrecht I. von Österreich durchsetzen. Er eroberte 1289 die Burg. Damit war Falkenstein österreichisch geworden.

Die Burg blieb zunächst noch im Besitz der Habsburger und wurde durch Pfleger verwaltet. Um 1350 (die Historiker geben hierfür unterschiedliche Daten an!) wurde die Burg an die Wallseer verpfändet, die bald danach mit dem Ausbau der Burg begannen. Die Burg selbst dürfte von einem lokalen Rittergeschlecht benützt worden sein, das interessanterweise auch die benachbarte Burg Rannariedl besaß. Interessant ist auch die Tatsache, dass hier wieder der Name Chadeloh auftritt. So gibt es etwa eine Urkunde, die bezeugt, dass 1357 Chadeloh von Falkenstein und seine Gattin ihren Anteil an der Burg Rannariedl dem Bischof von Passau verkauften.

Spätestens 1359 sind endgültig die Wallseer Pfandherren, nachdem die Burg noch einmal gewaltsam erobert worden war: Im Zuge der Auseinandersetzungen in Passau zwischen dem Bischof und der Stadt wurde sie überfallen und vorerst beschlagnahmt, jedoch später wieder hergegeben.

Unter den Wallseern erfolgt ein größerer Ausbau. Neben dem alten Bergfried und Kapelle entstanden nun auch das heutige „Hochschloss“ und die Vorburg. Eine letzte Ausbauphase erfolgt im 15. Jahrhundert.

1440 wurde die Burg an die Oberhaimer verpfändet, die sich in dieser Gegend vor allem als Strauchritter und durch ihre Fehden mit dem Bischof von Passau rund um die Donaumaut einen Namen gemacht haben. Ein besonderes Zeugnis ihres protzigen Auftretens ist der Wasserturm, der heute als das sehenswerteste Objekt der Ruine gilt. Der Turm wurde 1489 errichtet (laut Portalstein) und besitzt mehrere Stockwerke, wobei der Hocheinstieg ins dritte Stockwerk führt. Das Innere des Turmes ist geprägt von labyrinthartigen Gängen. Im untersten Geschoss lässt heute noch die Quelle zu finden.

Um den Wasserturm von Falkenstein rankt sich die Sage von der Nixe Lilofee: Othmar der Oberhaimer, ein besonders bekannter Unhold, der 1486 bei der Krönung Maximilian I zum Ritter geschlagen wurde, soll sich auf dem Rückweg in eine wunderschöne Frau, die aber eine Nixe war, verliebt haben. Sie war bereit, mit ihm auf seine Burg zu ziehen, aber nur unter der Bedingung, dass sie jede Vollmondnacht allein im Wasserturm verbringen durfte. Der ansonsten eher als unliebsamer Zeitgenosse bekannte Othmar ging darauf ein, doch irgendwann überfiel ihn doch die Neugier und so schlich er sich in einer Vollmondnacht zum Turm und blickte durch einen Spalt der Tür hinein. Da sah er seine Frau am Wasser sitzen, aber statt Füßen hatte sie eine Flosse. Daraufhin verschwand die Nixe Lilofee auf immer und Othmar hatte das Nachsehen.

PD_49_File_012

An der Quelle des Wasserturms: Wo einst die Nixe Lilofee badete….

Es ist interessant, dass eine inhaltlich nahezu identische Sage sich auch im Yspertal auf Schloss Rorregg findet, wo ein Ritter Hans als „Nymphengatte“ gilt. Einer anderen lokalen Version zufolge soll es ein Jäger gewesen sein, der eine Nymphe geheiratet und durch seine Neugierde dann verloren hat. Fakt ist, dass sich die Oberhaimer nicht lange an ihrem Bauwerk erfreuten: 1490 wurde Falkenstein erneut verpfändet, diesmal an die Prüschenk, ehe 1515 Kaiser Maximilian I. das Pfand wieder einlöste. Falkenstein wurde aber auch danach weiterhin verpfändet.

Die Oberhaimer erhielten 1491 Haichenbach und führten von dort aus ihr umstrittenes Handwerk weiter. Othmar II. Oberhaimer wurde wegen zahlreicher Vergehen im Donauraum 1520 geköpft.

Ab 1542 war Falkenstein in den Händen der Salburger, die bis heute deren Besitzer sind. 1605 kauften sie die Herrschaft. Bald darauf stiegen die Salburger hierarchisch auf: 1607 wurden sie geadelt (!), 1608 bereits in den Freiherrenstand erhoben.

Nachdem um 1500 die letzten großen baulichen Veränderungen erfolgten, dürfte die Burg nicht mehr erweitert worden sein. 1571 zwar abgebrannt, gehörte sie 1594 noch zu den verteidigungsfähigsten Fluchtburgen. Daraus ist zu entnehmen, dass Falkenstein damals ihren Besitzern noch durchaus wichtig war.

1607 wurde hier der später berühmte Theologe und spanische Hofberater Johann Eberhard Nidhart geboren. Nidhart war Jesuit und zunächst in Spanien am Hof der Königin Maria Anna von Österreich tätig, ehe er nach Rom ging und dort zum Kardinal erhoben wurde. Er starb am 1681 in Rom und wurde in der Jesuitenkirche Il Gesú beigesetzt.

foikastoa

Falkenstein anno 1674, Kupferstich von Georg Matthäus Vischer

Aus dieser Zeit ist der berühmte Vischerstich von Falkenstein entstanden. Er zeigt den Bau noch intakt mit dem isolierten Wasserturm links und der eigentlichen Burg rechts. Der Bergfried nimmt dabei einen vorspringenden Felsen ein und ist durch eine Stiege und ein großes Tor im Erdgeschoss zu erreichen gewesen. Links neben dem Bergfried befand sich vielleicht die Kapelle, die mit einem Turm ausgestattet war. Diese Hypothese konnte jüngst widerlegt werden. Tatsächlich dürfte sich die Burgkapelle links neben dem Tor befunden haben, wo Vischer einen kapellen-ähnlichen Bau (!) auch darstellt. Im 17. Jahrhundert wurde der Gottesraum dann in den Palas verlegt, der zunächst vermutete Standort mit Turm dürfte eine andere Funktion gehabt haben. Sichtbar ist auch das noch heute erhaltene Eingangsportal.

Dennoch dürfte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Falkenstein nach und nach unbedeutender geworden sein. Die Herrschaft wurde 1724 endgültig in das benachbarte und vor allem luxuriösere Altenhof verlegt, auf Falkenstein wohnte nur mehr Herrschaftspersonal.

1860 stürzten Bergfried, Kapelle und der Palas ein. In der Vorburg wohnte aber bis um 1920 noch ein Förster. Danach holte sich die Natur die letzten Reste der Burg zurück. Auch die Vorburg verfiel. Von der Wohnung der letzten Bewohner hat sich fast nichts erhalten.

Falkenstein verfiel, verkam, verschwand zum Teil. Einzig der Wasserturm wurde um 1960 restauriert, allerdings mit Beton. Der Verfall der Burg schritt voran. So auch noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Dann machte sich ein lokaler Verein daran, die Ruine zu sanieren. Bis heute finden an vielen Wochenenden im Jahr unermüdliche und vor allem uneigennützige Restaurierungarbeiten statt. Dabei wird vor allem auf kleinere Dinge (kleinere Mauerteile, Türgewänder, Freilegung von diversen Partien usw.) Wert gelegt. Das Projekt hat mittlerweile fast internationale Züge, es kommen Helfer aus Passau und Tschechien, aus Wien und sogar aus dem entfernten New York.

Die Familie Salburg-Falkenstein ist seit 1542 der Besitzer der Ruine. Neben vielen wichtigen Persöhnlichkeiten aus diesem Geschlecht ist vorallem der jetzige  Beitzer Graf Norbert von Salburg-Falkenstein zu erwähnen, der nicht nur Schloss Altenhof zu einem Juwel restaurierte sondern sein Leben den Maltäsern gewidtmet hat. Seit 1971 (!)  ist der Graf Mitglied und seit 1979 (!) Ordensritter. Er ist seit 2006 Prokurator des Großpriorates von Österreich und seit  2011  auch Prokurator in Böhmen.

http://malteser.or.at/home.html

Für seinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für alte, kranke und behinderte Menschen wurde Graf Norbert Salburg-Falkenstein mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes ÖO ausgezeichnet.

Ich möchte den Artikel mit einem Zitat von Graf Norbert Salburg-Falkenstein beenden:

„Grundlage unserer Tätigkeit (der Maltäser) am bedürftigen Nächsten ist unser Glaube. Wir wollen Christus unserem Herr dienen und ihn, Christus, begegnen wir in dem „Herrn Kranken“. Nur mit Gottes Hilfe und wenn uns dies bewusst bleibt, können und werden wir unseren ehrenamtlichen Dienst auch in Zukunft wahrhaft mit liebevoller Hingabe, Demut und Humor, Gelassenheit und Klugheit sowie dem nötigen Respekt und der rechten Ehrfurcht leisten.“

 

 

Weiterführende Literatur (Auswahl):

Emmi Federhofer (Hg.), Archäologieerlebnis Donautal. (Regensburg 2010), S. 169ff.

Ilse Schöndorfer, Burgen und Schlösser in Oberösterreich. (St. Pölten 2001), S. 81ff.

http://www.burgenseite.com/falkst/falkenstein_ranna_txt.htm

Link zum facebook- Account des Vereins zur Erhaltung der Ruine Falkenstein:

https://www.facebook.com/RuineFalkensteinHofkirchen?fref=ts

 

 

 

Kommentare sind geschlossen