Die Arena Geomantica – Steinkreis im Waldviertel

 

Hoch im Norden, unweit der tschechischen Grenze liegt eingebettet in der herrlichen Landschaft des nördlichen Waldviertels der Markt Dobersberg. Dobersberg lädt allemal zum verweilen ein. Empfehlen kann ich einen Besuch des Schlosses im Zentrum des Ortes, wobei eine Besichtigung nicht möglich ist, aber von der Parkseite gewinnt man einen guten Eindruck. Der Schlosshof steht offen und ist sehenswert. Als Ausgleich kann man an Wochenenden das Museeum im Keller des Schlosses, und das historische Zeughaus der Feuerwehr besichtigen. Aber wir wollen ja weiter, zur Arena Geomantica.

Wenn sie von Dobersberg in Richtung Karlstein / Thaya fahren, kommt nach wenigen Kilometern die Ortschaft Riegers. Hier rechts abbiegen und „gerade“ dem Güterweg Riegers folgen. Die Arena befindet sich an der Nordflanke eines kleinen Hügels. zur Sicherheit die GP´s Daten:  48°54’07.7″N 15°20’01.6″E …parken kann man unmittelbar vor dem Steinkreis.

Das Schloss

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Die Arena Geomantica

Die Arena Geomantica wurde 2008 von dem überregional bekannten Waldviertler Geomanten und Radiästheten Attlila Csallany nach intensiver Planung errichtet. Das „Team Attila“ arbeitete 7 (!) Tage an dieser Steinsetzung, wobei in den ersten 4 Tagen Erdarbeiten mit schwerem Gerät stattfanden und in den darauffolgenden 3 Tagen die massiven Steine und Platten vermessen, bearbeitet und positioniert wurden. Wobei das Wort „positioniert“ genauer definiert werden muss. So wurden mit der Wünschelrute die 4 Himmelsrichtungen festgelegt und dort je ein Stein gesetzt,der zusätzlich mit (regelmäßigen) Steinplatten im Boden markiert ist. Danach wurde das Curygitter ermessen, welches meistens in 45 Grad zu N/W/S/O liegt und dort ebenfalls je ein Stein gesetzt, der mit (unregelmäßigen) Steinplatten im Boden markiert ist. In dem so entstandenen Steinkreis wurde nun in den Zwischenräumen in gleichmäßigen Abständen je ein „Leiter-Stein“ gesetzt und dadurch ein harmonischer Kreis geschaffen. Dieser weißt aber einige Besonderheiten auf. Der Kreis ist nämlich rechtsdrehend (!). Alle der 16 Steine sind so positioniert, dass die im Uhrzeigersinn aufgestellten Flächen nach innen gerichtet sind. Die Flächen, die gegen den Uhrzeigersinn gerichtet sind, zeigen nach außen bzw. weisen diese in den Boden. Weiters wurden die Flächen der Steine, welche im Uhrzeigersinn zum nächsten Stein zeigen, mit je 7 Hammerschlägen bearbeitet!

Exakt in einer Diagonale wird die Anlage von einer extrem positiven gemantischen Linie durchquert, welche weit hinter der Dobersberger Kirche beginnt, dann durch die Kirche zum ersten „Externstein“ (dem Bringer) und dann weiter zum Zentrum der Arena führt. Diese geomantische Linie führt durch die Arena hindurch bis zu einer externen Steinsäule (negativ), wo sie dann plötzlich endet. Diese Linie ist gut sichtbar mit runden Bodenplatten gekennzeichnet.

 

Das Innere

Im Inneren dieses bemerkenswerten Steinkreises befindet sich eine rechtsdrehende siebengängige Steinspirale. Wenn man am „Eingang“ im Nordosten steht, dort wo die Schwelle ist und wo auch ein paar Steinplatten positioniert sind, dann steht man direkt vor dem Beginn der Spirale. Man kann sich dann von dort entlang des deutlich markierten Weges in Richtung Zentrum bewegen. Während dessen sammelt man die Energie. Wenn man dann das Zentrum erreicht hat, kann man dort auf einem Sitzstein verweilen. Aber man sollte bedenken, dass man sich nun im Mittelpunkt befindet und dort die Energien dementsprechend sind (ich habe es nicht lange ausgehalten). Man sollte nun den selben Weg wieder zurück gehen…linksdrehend und abladend. Sollte dann noch immer mehr als genug Energie vohanden sein, kann man noch außerhalb des Einganges bei den Steinbänken pausieren und die Eindrücke verarbeiten.

Hinweis: Bitte bedenken sie das sie sich an einem besonderen Ort befinden! Vermeiden sie Lärm, speziell wenn noch andere Menschen anwesend sind. Das man keinerlei Müll oder Zigarttenstummeln zurück lässt versteht sich von selbst. Und da ich leider sehr negative Erfahrungen an anderen Orten mit „Notdurfthäufer“ gemacht habe, sei an dieser Selle noch einmal extra drauf hin gewiesen, den Platz zu verlassen, wie man ihn selber gerne vorfinden möchte!

Danke: Ein riesengroßes Dankeschön an den berühmten Hr. Attila Csalany. Nicht nur das er dies alles ermöglicht hat, sondern ein Danke das er sich so viele Stunden Zeit genommen hat mit die Arena Geomantica zu erklären und alle meine zahllosen Fragen so verständnisvoll beantwortet hat. Danke auch an Karin Gally die Mitarbeit am Artikel.

 

http://www.dobersberg.gv.at/

http://www.thayaland.at/cms/thayaland/index.php?lang=1&idcatside=43

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hier ein paar Bilder vom letzten Besuch 2017

 

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