29. Dezember – Heiligsprechung Karl der Große

Am 29. Dezember 1165 wurde Karl der Große heiliggesprochen. Dies geschah vor allem auf Betreiben von Aachener Stiftsklerikern. Die Erhebung der Gebeine erfolgte durch die Genehmigung des damals amtierenden Gegenpapstes Paschalis III. und wurde vom konkurrierenden Amtsinhaber Alexander III. nicht akzeptiert, jedoch focht die Kurie Karls Heiligenstatus danach nie an.
Durch den heilig gesprochenen Kaiser erfuhr das Kaisertum einen immensen Ansehensgewinn. Die Verehrung Karls als Heiliger beschränkte sich zunächst nur auf das Gebiet um Aachen, erst zu späterer Zeit weitete sich dies auf andere Teile Europas aus.

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