22. Oktober -Wilhelm IX – der Troubadour geboren

Am 22. Oktober 1071 wurde Wilhelm IX., Herzog von Aquitanien geboren. Er ist auch als „der Troubadour“ bekannt, da es sich bei ihm um den frühesten Vertreter der Troubadoure handelt, von dem uns Werke erhalten geblieben sind. Er ist zudem der erste weltliche Künstler Europas, der in einer Volkssprache, nämlich dem Okzitanischen, dichtete.

WIlhelm war der Sohn von Wilhelm VIII. von Aquitanien und seiner Frau Hildegard von Burgund. Sein Vater starb, als Wilhelm fünfzehn Jahre alt war, und im Jahr 1094 heiratete er Philippa die Tochter und Erbin von Wilhelm IV. von Toulouse, mit der er zwei Söhne und fünf Töchter hatte. Auf Philippas Bitten hin stellte Wilhelm dem Prediger Robert von Arbrissel Land für eine Klostergründung zur Verfügung, woraus das einst bedeutende Kloster Fontevrault, das von den Plantagenetkönigen (vor allem über ihre Enkelin Eleonore von Aquitanien) großzügig gefördert werden sollte, entstand. Und obwohl dies von der Frömmigkeit des Herzogs zeugt, so lag er des Öfteren im Konflikt mit der Kirche, sodass er zwei Mal exkommuniziert wurde.
Seine zweite Exkommunikation erfolgte aus dem Grund, weil er Dangereuse de l’Isle Bouchard, die Frau eines seiner Vasallen, „entführte“ (es ist nicht sicher, ob Dangereuse vielleicht doch eher als Mittäterin eingestuft werden kann) und sie als seine „Zweitfrau“ aufnahm, sehr zum Ärger seiner ersten Ehefrau Philippa. Den (haarlosen) päpstlichen Legaten, der ihn dazu aufforderte, Dangereuse zu ihrem Mann zurückzubringen, speiste Wilhelm it den Worten ab „Eher wachsen Locken auf deinem Haupt, bevor ich mich von der Vicomtesse [damit ist Dangereuse gemeint] trenne.“ Philippa zog sich daraufhin nach Fontevrault zurück und starb dort im Jahr 1118. Wilhelms Exkommunikation wurde 1120 wieder aufgehoben.

1101 führte Wilhelm zusammen mit anderen Fürsten einen kleineren Kreuzzug ins Heilige Land an, allerdings blieb sein Aufenthalt dort wenig erfolgreich, sodass Wilhelm nur knapp mit dem eigenen Leben davonkam. In den 1120ern beteiligt sich Wilhelm an einem Feldzug in Spanien gegen die Moslems.

Wilhelm starb am 11. Februar 1156. Sein Sohn Wilhelm X folgte ihm nach. Dieser heiratete Aenor, eine Tochter aus der ersten Ehe seiner Geliebten Dangereuse. Sie wurden die Eltern von Eleonore von Aquitanien.

Größere Bekanntheit erlangte Wilhelm allerdings nicht mit seiner Tätigkeit als Politiker, sondern als Künstler. Es sind uns heute elf seiner Lieder erhalten, sie haben Liebe und Frauen, aber auch die Politik zum Thema.

Der Titel eines seiner Lieder lautet Farai un vers pos mi sonelh und soll hier beispielhaft für seine Werk angefügt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=KhlCtF7JJ6Q

https://en.wikipedia.org/wiki/William_IX,_Duke_of_Aquitaine

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